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Ostprignitz-Ruppin Läsikow holt sich Hilfe aus Ganzer
Lokales Ostprignitz-Ruppin Läsikow holt sich Hilfe aus Ganzer
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00:18 02.05.2016
So ruhig wie auf dem Bild soll es im September zum Jubiläum im Runddorf Läsikow nicht zugehen. Quelle: Matthias Anke
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Läsikow

Bis zur Jubiläumsfeier sind es noch fünf Monate. Dennoch hat beim Läsikower Festkomitee jetzt die heiße Phase begonnen. Die Damen treffen sich von nun an jede Woche, um die 525-Jahr-Feier des Ortes weiter vorzubereiten. Sie findet am 16. und 17. September statt. Gleichzeitig wird dann auch das Erntefest der Gemeinde Wusterhausen gefeiert. Ein weiterer Grund zum Feiern ist das zehnjährige Bestehen des Fördervereins Kirche und Dorf Läsikow.

Mehr als ein Jahr lang treffen sich die Frauen vom Festkomitee schon. Es sind Dagmar Schöning, Monique Eisenberg, Simone Adrian, Margit Lange, Christina Schreiber, Anja Kraatz und Eva Zischler. Sie hatten sich kürzlich Peter und Beate Weller aus Ganzer eingeladen. Der Ortsvorsteher von Ganzer und seine Frau boten den Läsikowern an, über ihre Erfahrungen bei der Organisation des Dorf- und Erntefestes 2015 in Ganzer zu berichten. Die Damen erfuhren unter anderem, dass der Strom ein erheblicher Posten dabei gewesen ist. Das Runddorf wurde besichtigt und Peter Weller regte an, das Geschehen nicht im Ring des Runddorfes, wie ursprünglich geplant, stattfinden zu lassen, sondern damit näher ans kleine Gemeindehaus zu ziehen. Das berichtete im Nachgang des Treffens Dagmar Schöning.

Stromkosten sind beachtlich

Sie und ihre Mitstreiterinnen sind ein bisschen traurig darüber, dass ihre Schreiben an mögliche Sponsoren so wenig Resonanz gebracht hatten. Der kleine Kreis der Organisatoren will sich nun verstärkt persönlich um Geldgeber bemühen. „Wir brauchen finanzielle Unterstützung für den Strom und die Showeinlagen“, so Dagmar Schöning.

Indes werden im Ort schon fleißig Wimpelketten genäht. Außerdem entstehen Aufsteller für die Häuser und deren Geschichte. Im Mai sollen auch die Plakate und Flyer für das Fest verteilt werden. Peter und Beate Weller haben angeboten, weiterhin beratend zur Seite zu stehen. „Wir haben gute Tipps von den beiden bekommen“, sagt Dagmar Schöning.

Ein historischer Ernteumzug ist geplant

Das Programm zum Jubiläumsfest steht. Es wird unter anderem einen historischen Ernteumzug geben. Dazu sind alle Dörfer der Gemeinde Wusterhausen willkommen, nicht nur als Zuschauer. Fußballverein, Angelverein, Feuerwehr und Kita sind schon dabei. Die Damen stellen sich eine Art Zeitreise durch die Geschichte des Ortes vor.

Der Umzug startet am Festsonnabend um 11 Uhr in Nackel. Danach beginnt das bunte Treiben mit Marktständen, Musik und vielen anderen Attraktionen.

Von Sandra Bels

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