Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Läsikower suchen Sponsoren
Lokales Ostprignitz-Ruppin Läsikower suchen Sponsoren
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 24.06.2016
Das Läsikower Festkomitee freut sich über die Spende der Raiffeisenbank OPR für die Festvorbereitungen und die Kirche des Ortes. Quelle: Sandra Bels
Anzeige
Läsikow

Nach dem Fest ist in Läsikow vor dem Fest. Nach der Party für die Kinder vom vergangenen Sonnabend widmet sich das Organisationskomitee für die 525-Jahr-Feier des Ortes, die am 16. und 17. September stattfindet, nun wieder den weiteren Vorbereitungen. Gleichzeitig wird an dem Wochenende auch das zentrale Erntefest der Gemeinde Wusterhausen gefeiert. Ein weiterer Grund zum Feiern ist das zehnjährige Bestehen des Fördervereins Kirche und Dorf Läsikow, der im Jahr 2006 gegründet worden war.

Strom ist nach wie vor der größte Posten, der im September zu bezahlen ist. Das wissen die Frauen unter anderem von Peter Weller. Der Ortsvorsteher von Ganzer hat sich mit ihnen getroffen und Tipps für die Ausrichtung des Festes gegeben. Dabei schöpfte er aus seinen Erfahrungen des vergangenen Jahres, als in Ganzer groß gefeiert wurde.

Erste Zusagen von Sponsoren haben die Läsikower bereits

So haben sich die Damen inzwischen weiter auf Sponsorensuche begeben. Briefe wurden verschickt, mögliche Sponsoren persönlich angesprochen. „Ein paar Zusagen haben wir bereits“, sagt Dagmar Schöning vom Festkomitee. Sie und ihre Mitstreiterinnen Monique Eisenberg, Simone Adrian, Margit Lange, Christina Schreiber, Anja Kraatz und Eva Zischler sowie Ortsvorsteher Burkhardt Brandt sind aber noch weiter unterwegs. So wurde bereits im Ort unter dem Motto „Läsikow sammelt für die Feier“ eine Spendenaktion ausgerufen. „Wir waren überrascht von der großen Resonanz und haben uns sehr darüber gefreut“, erzählt Dagmar Schöning.

Von der Raiffeisenbank Ostprignitz-Ruppin erhielt der Förderverein Kirche und Dorf Läsikow jetzt 373 Euro. Das Geld stammt aus den Vereinswochen der Bank, bei der die Kunden Punkte für ihren Lieblingsverein sammeln konnten, die dann in Geld umgewandelt wurden. Jacqueline Salih aus der Filiale in Wusterhausen überbrachte die Spende symbolisch mit einer Urkunde. Das Geld wird geteilt und für die Sanierung des Kirchturms sowie das Jubiläumsfest verwendet, an dem der Verein beteiligt ist.

Inzwischen sind die Wimpelketten fertig, die das Dorf am Festwochenende schmücken sollen. „Unsere fleißigen Näherinnen hatten alle Hände voll zu tun“, so Dagmar Schöning. Sie dankt gleichzeitig all denen, die Stoff dafür gespendet hatten. „Mit so viel Resonanz hatten wir überhaupt nicht gerechnet“, so Simone Adrian, eine der Näherinnen. „Vieles können wir auch noch zum Dekorieren von Strohballen benutzen“, fügt sie an. Das Festkomitee hatte im Vorfeld einen Aufruf gestartet und um Stoffspenden für die bunten Wimpel gebeten. Sie kamen schließlich nicht nur aus dem Ort.

Erntewagen des Fördervereins Kirche und Dorf Läsikow ist fertig

Derzeit sind die Frauen damit beschäftigt, Flyer und Plakate für das Fest zu entwerfen. Sie sollen Gäste von nah und fern einladen. Außerdem haben die Organisatorinnen schon den Erntewagen des Fördervereins Kirche und Dorf Läsikow für den Umzug fertig. Er hatte bereits seinen ersten Einsatz. Sie nahmen damit am Festumzug der 690-Jahr-Feier in Segeletz teil. „Zu unserem Fest im September wird er natürlich ganz neu geschmückt“, sagt Dagmar Schöning.

Sie und ihre Mitstreiterinnen würden sich über weitere Anmeldungen für den Festumzug freuen. Alle Nachbardörfer wurden eingeladen. Einige Zusagen gebe es bereits, so Dagmar Schöning. Zum Programm gehören neben dem historischen Ernteumzug, der eine Art Zeitreise durch die Geschichte von Läsikow sein soll und nicht unbedingt eine Schau großer Technik, auch das Markttreiben im Ort mit Handwerksständen, Musik und vielen weiteren Attraktionen. Gesucht wird zum Beispiel noch eine Keramikerin oder ein Keramiker. Der Umzug startet am Festsonnabend um 11 Uhr in Nackel. Ziel ist das kleine Gemeindehaus in Läsikow, wo sich anschließend ein Großteil der Aktionen abspielen wird.

Von Sandra Bels

Er sammelt seit Jahrzehnten: Karl-Heinz Jaensch, ehemaliger Revierförster in Zechlinerhütte, hat eine naturkundliche Sammlung vorzuweisen, die ihresgleichen sucht. Alles, was in Deutschland kreucht und fleucht, ist vertreten – ausgestopft und präpariert natürlich. Mit seiner Sammlung möchte er insbesondere den Nachwuchs begeistern und Interesse für Natur wecken.

24.06.2016

Für Aufregung bei vielen Windkraft-Kritikern sorgt ein neuer Vorstoß der Regionalen Planungsgemeinschaft Prignitz-Oberhavel. Demnach sollen in einigen Fällen Windräder auch in Zukunft nur 750 Meter von Häusern entfernt sein dürfen – wenn sie maximal 150 Meter hoch sind. Die Planer hoffen, dass damit nicht mehr so viel neue Flächen für Windräder ausgewiesen werden müssen.

23.06.2016

Die Post setzt immer mehr auf leise und umweltfreundliche Elektrofahrzeuge. Auch in Neuruppin sind die ersten Zusteller mit einem „Streetscooter“ unterwegs. Die Fahrzeuge sind nicht nur Umweltfreundlich – sie habe auch noch andere Effekte.

23.06.2016
Anzeige