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Laga: Jetzt wird angepackt

Wittstock Laga: Jetzt wird angepackt

Die Stadt Wittstock beginnt in Kürze mit vorbereitenden Arbeiten für die Landesgartenschau. Dazu werden zunächst einmal Bäume gefällt. Bis Ende Februar muss das erledigt sein.

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30 Pappeln im Bereich hinter dem Wittstocker Bleichwall sollen gefällt werden.

Quelle: Björn Wagener

Wittstock. Die Säge macht den Anfang. Die ersten Baumrodungen in Vorbereitung auf die Landesgartenschau (Laga) in Wittstock stehen bevor. Besonders sichtbar werden die Ergebnisse der Arbeiten im Bereich zwischen Bleichwall und Südtor der Stadtmauer werden. Denn dort fallen 30 Pappeln. Sie gelten als „überjährig“, also am Ende ihres Lebens, und wären ohnehin gefällt worden, sagt Bürgermeister Jörg Gehrmann. Die Tatsache, dass die 2019 stattfindende Laga näher rückt, beschleunige diese Maßnahme lediglich ein Stück weit. Denn die Pappeln passten nicht ins Bild. Schließlich soll die Dosse in diesem Bereich bis zur Laga wieder in ihr ursprüngliches Flussbett zurückverlegt werden, um dort eine Auenlandschaft zu schaffen. Umsetzen werde das der Wasser- und Bodenverband Dosse-Jäglitz. Bevor die Bagger für die Erdarbeiten anrücken können, müssen jedoch die Pappeln weichen. Sie sollen später durch eine typische Uferbepflanzung ersetzt werden, sagt Christian Hernjokl, Geschäftsführer der gemeinnützigen Laga-Gesellschaft, die sich um Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Laga kümmert.

„Friseurtermin“ auch für den Ebert-Park

Darüber hinaus rückt auch für den Friedrich-Ebert-Park der „Friseurtermin“ näher. Dort würden vier Bäume gefällt und der gesamte Park aufgeräumt. Das heißt, sämtliche Sträucher und ähnlicher Aufwuchs werden gesäubert und so beschnitten, dass eine Basis für die weitere Gestaltung geschaffen ist. „Das Strauchwerk wuchs in den vergangenen Jahren dort unkontrolliert. Das muss beendet werden“, so Hernjokl. Die entsprechenden Genehmigungen von der Naturschutz- und Denkmalschutzbehörde für die anvisierten Arbeiten lägen bereits vor, ergänzt Bürgermeister Gehrmann. Die Arbeiten könnten für Passanten zu kurzzeitigen Einschränkungen führen.

Für die Erledigung bleibt nicht mehr viel Zeit – nur noch bis Ende Februar, danach wären Eingriffe aus Gründen des Vogelschutzes nicht mehr erlaubt, weil dann die Brutzeit einsetzt und Gelege oder Jungvögel nicht gefährdet werden sollen. Gehrmann sieht darin aber kein Problem. Das sei auf jeden Fall zu schaffen, sagt er. Großen Wert lege er überdies auf die sogenannte Verkehrssicherungspflicht. Das heißt, dass sämtliches Totholz aus den Grünbereichen entfernt wird. Diese Sicherungspflicht bestehe für die Stadt ohnehin, aber gerade im späteren Laga-Bereich soll ganz besonders darauf geachtet werden.

Weiterer Eingriff folgt später

Gegen Ende dieses Jahres sei zusätzlich ein Eingriff ins wuchernde Grün am ehemaligen Bahndamm geplant, der am Südtor beginnt und bis zur Geschwister-Scholl-Straße führt. „Dazu bedarf es aber eines gesonderten Genehmigungsverfahrens. Das ist jetzt nicht mehr zu schaffen“, so Christian Hernjokl. Besorgte Gemüter beruhigt er: „Wir werden insgesamt mehr nachpflanzen, als wir entfernen.“ Was genau in welcher Menge und wo platziert wird, stehe noch nicht fest. Dafür gebe es derzeit erst eine Entwurfsplanung.

Ende März, wahrscheinlich am 29., ist eine öffentliche Informationsveranstaltung zu den Laga-Gestaltungsplänen vorgesehen. Sie soll in der Aula des Städtischen Gymnasiums stattfinden.

Von Björn Wagener

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