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Land saniert Kanaldämme bei Fehrbellin

Eine Million Euro zugesagt Land saniert Kanaldämme bei Fehrbellin

Das Land hat den Planungs- und Baustopp für die Sanierung von Kanalseitendämmen aufgehoben. Damit können in diesem Jahr rund eine Million Euro in die Sanierung eines rund vier Kilometer langen Kanalabschnitts südlich von Fehrbellin fließen. Das ist jedoch nur ein Anfang: Denn saniert werden müssen noch viel mehr Seitendämme in der Region.

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Am Fehrbelliner Kanal sind ebenfalls noch längst nicht alle Seitendämme saniert.

Quelle: Chrisitan Schmettow

Fehrbellin. Landwirte und Paddler dürfen sich freuen: Das Land will in diesem Jahr die Seitendämme vom Amtmannkanal bis zur Schleuse Hakenberg sanieren lassen. „Dafür haben wir eine Sanierungszusage“, betonte am Montag Helmut-René Philipp, Geschäftsführer des Wasser- und Bodenverbandes Rhin- und Havelluch (WBV) in Fehrbellin. Demnach werden die Arbeiten an dem rund vier Kilometer langen Abschnitt etwa eine Million Euro kosten.

Von der Schleuse Altfriesack bis zum Kremmener See

Gleichwohl gibt es auch danach noch eine Menge zu tun. Offen ist beispielsweise, wie viel Kanaldämme auf dem Abschnitt von der Schleuse Hakenberg bis nach Fehrbellin zu sanieren sind. Hinzu kommt, dass ebenfalls auf dem Abschnitt von der Schleuse Altfriesack über den Bütz- bis zum Kremmener See viele Dämme gemacht werden müssen. Laut Jürgen Paul sind noch 36 Kilometer Kanalseitendämme in den Ruppiner Gewässern sowie in den Fehrbelliner Kanälen zu sanieren. Der Wittstocker Paul kümmert sich auch nach seinem Ausstieg als Chef der Wirtschaftsfördergesellschaft Winto in Oberhavel weiter um die Wasserinitiative Nordbrandenburg (Win). Die Win ist eine kommunale Initiative der Landkreise Barnim, Oberhavel und Ostprignitz-Ruppin sowie der Städte Neuruppin, Eberswalde, Liebenwalde, Oranienburg, Templin und der Gemeinde Wandlitz. Die Kommunen wollen den Wassertourismus ankurbeln. Deshalb sollen die Ruppiner Gewässer schiffbar bleiben und zudem an die Oranienburger angebunden werden.

Der Lange Trödel im Dornröschenschlaf

Im vergangenen Jahr konnten die Arbeiten am Langen Trödel, einem zehn Kilometer langen Abschnitt des Finowkanals, beendet werden. Der Lange Trödel schlummerte als Sackgasse 90 Jahre in einer Art Dornröschenschlaf. Laut Paul wurden für den Langen Trödel 17 Millionen Euro verbaut. Dabei entstanden auch mehrere Klappbrücken. Als sogenanntes touristisches Schlüsselprojekt war zudem im April 2014 der Stadthafen in Liebenwalde (Oberhavel) eröffnet worden. Der Hafen hat einen Wasserwanderrastplatz mit Sanitär- und Aufenthaltsgebäude. Die Gesamtkosten für das Projekt in Liebenwalde betrugen fast 1,8 Millionen Euro.

Das nächste Großprojekt neben der Sanierung der Kanalseitendämme ist bereits in Sicht: In Oranienburg soll die Schleuse Frie­denthal saniert werden. Sie kann die Havel mit den Ruppiner Gewässern verbinden und auch den Anschluss zum Oder-Havel-Kanal herstellen. Die Schleuse war 1959 zugeschüttet worden. Die Sanierungskosten werden derzeit mit 6,5 Millionen Euro beziffert.

Von Andreas Vogel

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