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Ostprignitz-Ruppin Land will B 122 ab 2018 ausbauen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Land will B 122 ab 2018 ausbauen
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00:17 08.10.2016
Tausende Lastwagen und Pkw quälen sich jeden Tag über die B 167 durch Alt Ruppin. Quelle: Christian Schmettow
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Alt Ruppin

Der Ortsbeirat von Alt Ruppin macht sich zunehmend Sorgen um die Sicherheit an der Ortsdurchfahrt. Gleich zwei Bundesstraßen verlaufen durch den größten Ortsteil von Neuruppin: die B 122 von Alt Ruppin in Richtung Rheinsberg und weiter nach Norden und die B 167 , die den Ort von Ost nach West durchzieht. Vor allem auf letzterer hat der Verkehr in den vergangenen Jahren derart zugenommen, dass die Alt Ruppiner jetzt mehr Schutz für Fußgänger und Radfahrer fordern.

Wenn es nach dem Ortsbeirat geht, soll in Höhe des Aldi-Marktes ein Zebrastreifen entstehen. Besser noch eine Fußgängerampel. Norbert Dührsen hat das angeregt. Zwar wurde beim Ausbau der Bundesstraße vor einigen Jahren dort eine Mittelinsel zwischen den Fahrstreifen gebaut, die Fußgängern den Weg über die Straße erleichtern soll. Doch inzwischen fahren so viele Autos und vor allem Lastwagen auf der B 167, dass für ältere Menschen schon der Weg zur sicheren Insel auf der Straße zum Vabanquespiel werden kann.

Ein Fußgängerüberweg wäre eigentlich zu wenig

Bereits vor Längerem hatte der Alt Ruppiner Dührsen mehr Sicherheit gefordert und der Ortsbeirat stimmt ihm zu. Ortsbeirat Bert Krsynowski findet sogar, Alt Ruppin bräuchte mehr als einen Fußgängerüberweg. Denn gefährlich ist es auch an anderer Stelle. Dort, wo Radfahrer und Fußgänger in Höhe des Neumühler Weges etwa die B 167 überqueren müssen.

Noch ist nicht klar, ob ein Zebrastreifen in Alt Ruppin überhaupt möglich ist, sagt Ortsvorsteherin Heidemarie Ahlers. Für einen Fußgängerüberweg müssten etliche Vorgaben erfüllt sein. Norbert Dührsen ist sich aber sicher, dass Alt Ruppin das schafft: „In Neuruppin gibt es schließlich auch mehrere Fußgängerüberwege und dort fahren wesentlich weniger Autos.“ Aus dem Neuruppiner Rathaus hat Heidemarie Ahlers immerhin die Zusage, dass die Stadt mit der Verkehrsbehörde des Kreises prüfen will, was sich für Fußgänger tun lässt.

Letzter Teil der B 122 in Alt Ruppin soll 2018 erneuert werden

An einer Stelle sind schon Veränderungen in Sicht. Der Kreisverkehr am Abzweig der B 122 von der B 167 soll umgebaut werden. Auch dort hatten Alt Ruppiner mehr Sicherheit für Fußgänger und Radler angemahnt. Die Stadt Neuruppin hat beim Landestraßenbetrieb schließlich für eine Umgestaltung geworben. Und der hat sie fest eingeplant. 2018 soll es voraussichtlich soweit sein. Dann will der Landesbetrieb für Straßenwesen ohnehin in Alt Ruppin bauen. Der letzte Abschnitt der B 122 im Ort, der noch nicht ausgebaut wurde, soll erneuert werden: die Friedensstraße und die Rheinsberger Straße.

„Ob es wirklich 2018 etwas wird, können wir noch nicht sicher sagen. Geplant ist es aber“, sagt Frank Schmidt vom Landesbetrieb in Potsdam. Die Umgestaltung des Alt Ruppiner Kreisels sei so aufwändig, dass sie vorher kaum möglich ist: „Da ist es nicht damit getan, dass man ein paar Linien auf die Fahrbahn malt.“ Anders als an der Neustädter Straße in Neuruppin hat das Land in Alt Ruppin aber nicht vor, den Kreisverkehr völlig neu zu bauen. Ein Umbau würde dort genügen, sagt Chefplaner Frank Schmidt.

Von Reyk Grunow

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