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Ostprignitz-Ruppin Land will Straße in Keller nicht sanieren
Lokales Ostprignitz-Ruppin Land will Straße in Keller nicht sanieren
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00:18 21.04.2016
Im März besuchte Sebastian Steineke den Ort Keller und schaute sich dort die marode Landesstraße an. Quelle: Privat
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Keller

Ja, die Ortsdurchfahrt in Keller sei in einem „sehr schlechten“ Zustand. So habe die Landesstraße bei der letzten Bewertungsrunde 2014 die Note fünf bekommen und das Land wende bis zu 15 000 Euro jährlich für das Stopfen der größten Löcher dort auf. Trotzdem werde sie in absehbarer Zeit vermutlich nicht saniert, weil die Mark nicht so viel Geld hat, um auch solch eine schwach frequentierte Strecke aufzumöbeln. Diese Antworten erhielt kürzlich der CDU-Landtagsabgeordnete Jan Redmann auf seine Kleine Anfrage an die Landesregierung bezüglich der maroden L 22 im Bereich Keller, die er Mitte März gestellt hatte.

Die Idee dazu, einmal beim Parlament nachzufragen, ob und wann eine Sanierung geplant ist, hatte Sebastian Steineke. Der CDU-Bundestagsabgeordnete aus Neuruppin war Anfang März in Keller und stellte fest, dass ein Ausbau „dringend nötig“ wäre. Das sehen auch die Kelleraner so – und zwar seit Jahren. Doch ihre Versuche, die Erneuerung anzuregen, sind bisher gescheitert. Steineke bat nach dem Termin vor Ort deshalb seinen Kollegen Redmann um Hilfe, da der Ausbau der Straße in Potsdam entschieden wird (die MAZ berichtete).

Der Landtagsabgeordnete ist enttäuscht über die aktuelle Absage der Landesregierung. „Sie gibt zu, dass sich die L 22 in einem desaströsen Zustand befindet, tut aber nichts, um das zu ändern“, stellt er fest. Das sei falsch, zumal die Straße die Zufahrt zum Schloss Meseberg und damit zum Gästehaus der Bundesregierung diene. Aber auch für die Kelleraner und Unternehmen sei dieser Zustand „unzumutbar“. Dass kein Geld dafür da ist, will Redmann nicht hören. „Das Prinzip ,Augen zu und durch’ reicht hier nicht.“ Redmann und Steineke versprechen, dass sie weiter für die Sanierung der Straße kämpfen wollen.

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