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Land will mehr Geld für B 122-Aubau

Rheinsberg Land will mehr Geld für B 122-Aubau

Obwohl die Rheinsberger Ortsdurchfahrt seit Jahren fertig ist, ist die Auseinandersetzung um die Bezahlung des B 122-Ausbaus noch nicht ausgefochten. Es geht dabei um knapp 100 000 Euro mehr, die das Land von der Kommune bei der Abrechnung verlangt.

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Von der Baustelle auf der Rheinsberger Ortsdurchfahrt ist längst nichts mehr zu sehen. Die Nachwehen der Baustelle beschäftigen aber weiterhin das Rathaus.

Quelle: Celina Aniol

Rheinsberg. Der Ausbau der Rheinsberger Hauptverkehrsader ist längst beendet – die Auseinandersetzung, wie viel Geld die Kommune dafür nach Potsdam überweisen muss, lange nicht begraben. Der Landesbetrieb Straßenwesen hatte die Ortsdurchfahrt von 2012 bis 2014 saniert. Einen Teil der Kosten für die Baustelle muss die Stadt allerdings selbst tragen, weil die vom Land bestellten Firmen auch Aufgaben der Kommune miterledigt haben. Im Vorfeld gab es deshalb auch eine Vereinbarung, wie viel Rheinsberg dafür bezahlen muss. Nur: Das Land verlangte aus Sicht der Stadt am Ende deutlich mehr als verabredet. Die Differenz beträgt laut Bauamtsleiter Daniel Hauke knapp 100 000 Euro. Das Problem ist, dass bei der Abrechnung auch Ausgaben für archäologische Untersuchungen und daraus entstandene Verzögerungen auftauchen. Das sei so nicht verabredet gewesen. Diese zusätzlichen Arbeiten der Stadt in Rechnung zu stellen, sei zudem falsch, da sie in einem Bereich erledigt wurden, für den das Land alle Kosten berappen muss. Frank Schmidt vom Landesbetrieb will sich zu dem Konflikt vorerst nicht äußern. Er will das anstehende Gespräch mit der Stadt unter der neuen Führung von Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow abwarten. Schwochow ist zuversichtlich, dass sich Rheinsberg mit dem Land einigen wird. Ihn ärgert aber, dass „wir uns ständig mit Dingen der Vergangenheit beschäftigen müssen“. Dadurch sei es kaum möglich, neue Projekte anzufangen, sagt er mit Blick auf die B 122, vor allem aber auf die Rathausbaustelle, bei der Tausende Emails im Rathaus unbearbeitet geblieben sein sollen (die MAZ berichtete). Kritik an der bisherigen Arbeit der Verwaltung teilt auch Hauke, der seit November im Rheinsberger Rathaus ist. „Ich bin bisher nur mit Problemfällen aus den Jahren 2012 bis 2015 beschäftigt, die nicht angegangen wurden.“

Schwochows Amtsvorgänger Jan-Pieter Rau kann die Aufregung kaum verstehen. Es könne sein, dass Hauke Anlaufschwierigkeiten hatte, weil der frühere Bauamtsleiter schon weg war, als er seinen Dienst angetreten hatte und so keine richtige Übergabe stattfinden konnte. Die Meinung, das in den vergangenen Jahren übermäßig viel liegen geblieben ist, teilt Rau aber nicht. „Das kann man alles gut im laufenden Betrieb erledigen.“ ca

Von Celina Aniol

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