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Ostprignitz-Ruppin Landfrauen seit fünf Jahren aktiv
Lokales Ostprignitz-Ruppin Landfrauen seit fünf Jahren aktiv
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15:53 01.03.2017
Zu den Gratulanten der Landfrauen gehörten gestern auch ganz junge Wusterhausener. Quelle: Wolfgang Hörmann
Wusterhausen

Mit großen und kleinen Gästen, Sekt und einem Büfett samt riesiger Geburtstagstorte feierten die Wusterhausener Landfrauen am Mittwoch das fünfjährige Bestehen ihrer Ortsgruppe im Brandenburger Landfrauenverband. An den Tischen waren die vergangenen Jahre das bestimmende Gesprächsthema.

Dabei lobte Wilma Nickel, Vorsitzende der Landfrauen im Landkreis Ostprignitz-Ruppin, die Gruppe aus Wusterhausen als „eine der besten von den zehn, die wir im Landkreis haben“. Obwohl sich die Mitgliederzahl mit elf gegenüber jenen aus Dierberg oder Linum eher bescheiden ausnehme, könnten die Frauen um Karola Eichmann bei den Aktivitäten durchaus mithalten.

Bundestagsabgeordnete Tackmann zu Gast

So sieht das auch die Bundestagsabgeordnete Kirsten Tackmann . „Ich bin froh über die Entwicklung. Natürlich könnten noch mehr mitmachen, doch braucht alles seine Zeit.“ Die Abgeordnete der Linken hatte 200 Euro von ihren Diäten als Geschenk mitgebracht.

Was die Gemeinde an den Landfrauen hat, weiß auch Roman Blank. „Bei öffentlichen Veranstaltungen im Gemeindebereich gibt so gut wie nichts, bei dem die Gruppe fehlt“, schätzte der Bürgermeister ein. Positiv falle dabei auf, wie reibungslos das Zusammenwirken mit den anderen Ehrenamtlichen funktioniert.

Patenschaft mit einer Schulklasse

„Besonders gut klappt es mit dem Schützenverein und dem Gewerbeverein“, sagt Karola Eichmann. Aber auch zum Rathaus geben es einen „kurzen Draht“. Feste auf dem Marktplatz, bei den Schützen oder auch im Klub von Pro Seniorenpflege werden von den Landfrauen mitgestaltet. Sie hatten schon eine Schulklasse in Patenschaft, können sich zur Weiberfastnacht blitzschnell in schnittige Schlipsjägerinnen verwandeln – und sie backen meisterlich. Ihr Kuchen ist immer wieder der Renner: Ende April traditionell wieder beim Bauernmarkt in Kampehl und natürlich beim Erntefest am 30. September.

Eine Torte wie die von Helga Wagner aus Segeletz, die sie am Mittwoch selber anschnitt, wird freilich nicht überall zu haben sein. Solch ein Prachtstück ist besonderen Anlässen vorbehalten. Zu den Gratulanten gehörten auch kleine Wusterhausener. Die Steppkes aus der Kindertagesstätte Am Markt brachten ein Ständchen und ließen sich hinterher gern mit Schaumküssen belohnen.

Von Wolfgang Hörmann

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