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Ostprignitz-Ruppin Landkreis schiebt Abschlussparty Riegel vor
Lokales Ostprignitz-Ruppin Landkreis schiebt Abschlussparty Riegel vor
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11:14 25.06.2015
Im Hangar 312 dürfen vorerst keinerlei Veranstaltungen mehr stattfinden. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Die Zehntklässler aus Fehrbellin müssen sich einen anderen Ort suchen, an dem sie am 11. Juli ihre Abschlusszeugnisse erhalten. Denn für den Hangar 312 auf dem einstigen Neuruppiner Flugplatz wird es keine Genehmigung geben, sagte Vize-Landrat Werner Nüse (SPD) am Mittwoch. Auch eine Ausnahmegenehmigung schloss er aus.

Nüse verwies darauf, dass erst vor Kurzem ein neuer Bauantrag von Frank Hartmann (57), dem Besitzer des Hangars, vorliegt. Bis zum 11. Juli werde der Antrag keinesfalls genehmigt sein. Schließlich will der Landkreis auch die Stadt Neuruppin anhören.

An der Fontanestadt hat es laut Nüse gelegen, dass nicht schon der erste Bauantrag für den Hangar 312 und damit weitere Veranstaltungen in diesem ungewöhnlichen Ort genehmigt wurden. „Der erste Antrag war weitgehend geprüft“, so Nüse. Allein das Einvernehmen der Stadt Neuruppin habe gefehlt. Die Stadt hat demnach wegen möglicher Lärmbelästigungen für die Bewohner der Musikersiedlung nicht zugestimmt. Grund: Hartmann will auch regelmäßig Veranstaltungen anbieten, die bis spät in die Nacht gehen.

Obwohl es bereits Konzerte im und vor dem Hangar gab, liegen dem Landkreis bisher keinerlei Beschwerden von Anwohnern vor. Hangar-Besitzer Hartmann vermutet deshalb, dass ein weiterer Veranstaltungsort in Neuruppin neben dem Stadtgarten, der Pfarrkirche und der Diskothek 019 einfach unerwünscht ist und der Hangar deshalb nicht zugelassen werden soll.

Dem widersprach Landrat Ralf Reinhardt (SPD). „Wir wollen nichts verhindern.“ Doch müsse Hartmann die Auflagen erfüllen, die für die anderen Veranstaltungsorte ebenfalls gelten. Dazu gehört das Einvernehmen mit der Stadt Neuruppin. Baudezernent Arne Krohn versprach am Mittwoch, sich der Sache anzunehmen. Warum die Stadt kein grünes Licht gegeben hat, kann er nicht sagen.

Von Andreas Vogel

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