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Landkreis will 64 neue Kitaplätze schaffen

Neues Kinderhaus in Neuruppin geplant Landkreis will 64 neue Kitaplätze schaffen

In Ostprignitz-Ruppin sollen 64 neue Kitaplätze entstehen, davon allein 20 in der Kreisstadt. Denn das Unternehmen Ibis aus Wittenberge (Prignitz), das auch die Montessori-Einrichtungen in Neuruppin betreibt, will in der Fontanestadt ein neues Kinderhaus für 1,4 Millionen Euro bauen. Geld soll ebenfalls nach Kyritz und Wusterhausen fließen.

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Das Montessori-Kinderhaus am Rosengarten in Neuruppin.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. In Ostprignitz-Ruppin sollen in Neuruppin, Kyritz und Wusterhausen insgesamt 64 neue Kitaplätze zur Betreuung von Kindern unter drei Jahren geschaffen werden. Möglich wird das auch, weil das Land den Bau von Kitaplätzen im sogenannten U-3-Bereich weiterhin fördert.

Für Ostprignitz-Ruppin stehen laut Kristina Schiefner, zuständige Teamleiterin im Jugendamt, 595 000 Euro als Hilfe bereit. Der Kreis will in Potsdam aber sogar mehr als 660 000 Euro beantragen, sagte Schiefner am Dienstagabend beim Jugendhilfeausschuss. So plant die Ibis GmbH aus Wittenberge, die auch die Montessori-Einrichtungen in der Fontane­stadt betreibt, in Neuruppin einen neuen Kindergarten für 1,4 Millionen Euro zu bauen. Damit sollen 20 neue Kitaplätze für unter Dreijährige entstehen und 25 Plätze gesichert werden. Denn die Räume im Kinderhaus sollen künftig nur noch als Horträume genutzt werden. Allein für dieses Projekt wäre laut der neuen Richtlinie des Landes eine Förderung von 525 000 Euro möglich.

Weitere 93 000 Euro will der Landkreis beantragen, um die Kita, die in Kyritz in der Prinzenstraße neu gebaut wird, mit altersgerechtem Mobiliar und Spielzeug für Mädchen und Jungen unter drei Jahren ausstatten zu können. In der Knatterstadt gibt es seit Langem zu wenig Kitaplätze (die MAZ berichtete). Das Problem könnte sich durch den anhaltenden Flüchtlingsstrom verschärfen. Denn viele fliehen mit ihren Kindern vor Krieg, Terror, Not und Hunger. Möglicherweise wird deshalb in Kyritz noch eine größere Unterkunft für Flüchtlinge gebraucht. Dann müssten in der Stadt ebenfalls weitere Kitaplätze geschaffen werden, so Kristina Schiefner.

Die Kita in Wusterhausen soll auch mit neuem Mobiliar für Kinder unter drei Jahren ausgestattet werden. Dafür werden 45 000 Euro beantragt. Zwar liegt die beantragte Summe von 663 000 Euro über dem Etat, den das Land für Ostprignitz-Ruppin in Aussicht gestellt hat. Der Zuschuss könnte aber in voller Höhe fließen, wenn andere Kreise ihren Etat nicht ausschöpfen.

Von Andreas Vogel

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