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Ostprignitz-Ruppin „Landleben Zaatzke“ ist seit 2015 aktiv
Lokales Ostprignitz-Ruppin „Landleben Zaatzke“ ist seit 2015 aktiv
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00:25 20.01.2016
Die Mitglieder vom Verein „Landleben Zaatzke.“ Quelle: Christamaria Ruch
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Zaatzke

Früher war alles anders. Auch in Zaatzke herrschte einst „ein Vakuum“, sagt Thomas Lipinski. „Wir haben immer gedacht, dass nur der Ortsbeirat aktiv sein und Veranstaltungen organisieren muss.“ Seit einigen Jahren herrscht Aufbruchstimmung im Ort und seit einem halben Jahr engagiert sich die altersgemischte Truppe vom Verein „Landleben Zaatzke“ für das Dorfleben.

Doch der Reihe nach. 2010 löste sich der Ortsbeirat auf. Bis zur nächsten Kommunalwahl im Jahre 2014 war Zaatzke ohne eigene kommunalpolitische Führungsriege. Mittlerweile steht Matthias Wolter dem neuen Ortsbeirat vor. „Nach 2010 haben wir eine Ortsplanungsgruppe ins Leben gerufen“, sagt Thomas Lipinski. Diese Planungsgruppe setzte sich zum Ziel, das kulturelle Leben im Dorf in die Hand zu nehmen. Vom Osterfeuer und Ostereiertrudeln bis zum Ernte- und Adventsfest reichte das Programm. Doch bald gaben sich die Akteure in dieser Planungsgruppe nicht mehr damit zufrieden. „Wir haben mit dem Angel-, Sportverein oder der Volkssolidarität mehrere aktive Vereine in Zaatzke. Aber wir wollten auch einen Verein, der sich für alle Generationen einsetzt“, so Lipinski. Aus diesem Anspruch heraus gründete sich am 8. Juni 2015 aus der Planungsgruppe der Verein „Landleben Zaatzke“. Damit gaben sich die Akteure einen rechtlichen Rahmen. 13 Gründungsmitglieder zählte der Verein – bis jetzt wuchs die Anzahl auf 21 Personen. Das Besondere: Sogar zwei Jugendliche sind dort mit aktiv. Thomas Lipinski ist Vereinsvorsitzender und Lola Dannehl steht ihm als Stellvertreterin zur Seite. Sogar eine Sparte Musik ist im Verein aktiv. Beim letzten Adventsfest trat die Singegruppe erstmals öffentlich in Erscheinung. „Da singen elf Leute mit und für die Zuhörer war das ein sehr schönes Erlebnis“, sagt Lola Dannehl.

„Uns war von Anfang an wichtig, dass wir aktive Mitglieder im Verein haben“, sagt Dannehl. An jedem ersten Montag im Monat treffen sich die Mitstreiter und besprechen die aktuell anliegenden Themen. „Dieses Treffen ist immer auch offen für Nichtmitglieder“, sagt Lipinski. Dann werden Ideen zusammengetragen und die Veranstaltungen im Detail geplant. Doch ähnlich wie der Verein „Dorfleben Heiligengrabe“ (die MAZ berichtete) steht auch „Landleben Zaatzke“ vor dem Problem eines fehlenden und eigenen Vereinsraumes. „Die Gemeinde Heiligengrabe steht diesem Problem offen gegenüber und möchte in Zaatzke auch investieren. Aber wo das sein wird, ist noch völlig offen“, sagt Thomas Lipinski. Auch wenn alle Feste und Feiern unter freiem Himmel stattfinden, möchte der Verein einen Raum in der Hinterhand haben, der ausreichend groß und barrierefrei erreichbar ist.

Von Christamaria Ruch

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