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Ostprignitz-Ruppin Landrat Reinhardt für „ehrliches Bekenntnis“
Lokales Ostprignitz-Ruppin Landrat Reinhardt für „ehrliches Bekenntnis“
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00:28 01.03.2018
Landrat Ralf Reinhardt. Quelle: Foto: Geisler
Wittstock

Landrat Ralf Reinhardt unterstützt die Forderung der Städte Wittstock und Pritz­walk nach eigenständigen Mittelzentren. „Pritzwalk und Wittstock stellen für weite Teile ihres jeweiligen Umfelds nahezu vollständig mittelzentrale Einrichtungen zur Verfügung: Krankenhäuser, weiterführende Schulen, Schwimmbäder, Kinos, kulturelle Veranstaltungslokalitäten und vieles mehr“, sagt er.

Volle Höhe der Zuwendungen nötig

Um all diese Angebote dauerhaft zu erhalten, benötigten beide Städte jedoch die vollen Zuwendungen des sogenannten Mehrbelastungsausgleichs des Landes Brandenburg in Höhe von jährlich je 800 000 Euro. Beide Städte erhielten bislang nur die Hälfte dieser Zuwendungen.

Die volle Unterstützung des Landrates für die Bürgermeister Ronald Thiel aus Pritzwalk und Jörg Gehrmann aus Wittstock gelte umso mehr, da die Landesregierung im Entwurf des Landesentwicklungsplanes Hauptstadtregion zum Beispiel Angermünde bei Schwedt im Osten Brandenburgs als neues Mittelzentrum aufnehme.

Damit sie noch weiter in die Region strahlen

„Die kreisübergreifende Kooperation der Städte Pritzwalk und Wittstock ist wichtig und unabhängig davon, dass beide als vollwertige Mittelzentren anerkannt werden“, so Reinhardt. Eine bessere finanzielle Erstattung für mittelzentrale Aufgaben werde dazu führen, dass beide Städte noch mehr in die Region ausstrahlen und somit gleichzeitig den Wachstumskern Autobahndreieck Wittstock/Dosse stärken.

Ralf Reinhardt: „2017 wurde die kreisübergreifende ‚Initiative A 24 – Brandenburgs Spitze‘ für die gemeinsame Standortvermarktung an der A 24 gegründet. Eine Anerkennung beider Städte als eigenständige Mittelzentren führt zu einer Stärkung der Achse entlang der Autobahn bis Fehrbellin.“

Anker in der Ostprignitz

Sie werde vor allem der Bedeutung der Städte Pritzwalk und Wittstock als Anker neben Kyritz in der Ostprignitz gerecht. Darüber hinaus fordert Reinhardt auch die Festlegung von Grundzentren auf Gemeindeebene und wolle sich dafür auch bei der Regionalen Planungsgemeinschaft Prignitz-Oberhavel einsetzen. Grundzentren ermöglichten – etwa in der Entwicklung von Wohngebieten – größere Spielräume.

Auch vor dem Hintergrund des notwendigen Ausbaus der B 189 wäre ein „ehrliches Bekenntnis“ zu der eigenständigen mittelzentralen Bedeutung beider Städte wichtig, die schon heute gelebte Realität sei. Diese Forderung werde der Landkreis in seine Stellungnahme zum Entwurf des Landesentwicklungsplanes aufnehmen. Ebenso sind die Fraktionen des Kreistages gebeten worden, diese Forderung zu unterstützen.

Von MAZ online

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