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Landrat wirbt um Unterstützung

Wusterhausen Landrat wirbt um Unterstützung

Beim Kreisseniorenausschuss warb Landrat Ralf Reinhardt für die Nahverkehrsinitiative des Landkreises. Mit Hilfe von Unterschriftenlisten fordert sie von der Landesregierung mehr Engagement vor allem beim Ausbau des Schienenverkehrs. Die Prignitz schloss sich der Initiative mit eigenen Forderungen an.

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Landrat Ralf Reinhardt warb Anfang November auch bei Verkehrsstaatssekretärin Ines Jesse für mehr Attraktivität der regionalen Bahnverbindungen.

Quelle: Alexander Beckmann

Wusterhausen. Der Ostprignitz-Ruppiner Landrat Ralf Reinhardt warb am Donnerstag bei der Sitzung des Kreisseniorenbeirates in Wusterhausen um Unterstützung für die aktuelle Nahverkehrsinitiative des Kreises. Unter Bezug auf den Entwurf des Landesnahverkehrsplanes für die nächsten Jahre stellt der Kreis darin einige Forderungen für den Schienenverkehr auf: unter anderem Verlängerung des Prignitz-Express’ bis Berlin-Tegel, die ganzjährige Verbindung von Rheinsberg bis nach Berlin Ostkreuz, eine Spätzugverbindung von Nauen nach Neustadt oder Wittenberge, schnellerer Bau des Haltepunktes Kyritz Nord und ein zusätzliches Zugangebot zwischen Kyritz, Pritzwalk und Meyenburg zur Sicherung des Schüler- und Pendlerverkehrs. Dazu wurde eine Unterschriftenaktion gestartet. Die Listen liegen in vielen Kommunen aus und lassen sich unter www.ostprignitz-ruppin.de herunterladen.

Jeder Brandenburger kann Stellung nehmen

Der Landkreis bereite derzeit seine Stellungnahme zum Nahverkehrsplanentwurf vor, erklärte Reinhardt den Seniorenvertretern in Wusterhausen. Jeder Bürger habe dazu bis 4. Dezember im Internet auch selbst die Möglichkeit (www.mil.brandenburg.de Stichwort „Landesnahverkehrsplan 2018“). „Ich bitte die Seniorenbeiräte in den Kommunen, das zu machen“, appellierte Reinhardt. Zur Unterschriftenaktion sagte er: „Wir haben jetzt auch Unterstützung aus der Prignitz. Die machen mit und haben eigene Punkte hinzugefügt.“ Dabei geht es um die bessere Anbindung der Prignitz in Richtung Berlin und Hamburg.

Auch in Gumtow liegen die Listen nun

Wie der Gumtower Bürgermeister Stefan Freimark am Donnerstag mitteilte, liegen entsprechend ergänzte Listen ab sofort im Gumtower Einwohnermeldeamt aus. Alle Bürger sind aufgerufen, sich zu beteiligen – allerdings nur einmal entweder auf der einen oder der anderen Liste.

Gerade für Pendler in die Ballungsräume gewinne der Schienenverkehr wieder deutlich an Bedeutung, betonte Ralf Reinhardt. Die Fahrgastzahlen seien am Steigen, immer mehr Züge in den Spitzenzeiten überfüllt. Deshalb müsse man rechtzeitig gegensteuern. „Sonst erleben wir in einigen Jahren einen Kollaps.“

Von Alexander Beckmann

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