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Landratswahl: Reinhardt kandidiert erneut

Ostprignitz-Ruppin Landratswahl: Reinhardt kandidiert erneut

Ralf Reinhardt (SPD) will im nächsten Jahr in Ostprignitz-Ruppin erneut für das Amt des Landrates kandidieren. Am Montagabend hat der Vorstand des SPD-Unterbezirkes Reinhardt einstimmig als Kandidaten nominiert. Die CDU und die Linken haben noch keinen Bewerber. „Wir gucken in Ruhe“, sagte CDU-Mann Sebastian Steineke.

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Ralf Reinhardt (SPD)

Quelle: Andreas Vogel

Neuruppin. Landrat Ralf Reinhardt (SPD) wird bei den Landratswahlen im nächsten Jahr für eine zweite Amtszeit antreten. „Ich möchte gern weiter wirken. Es gibt noch viel zu tun“, sagte der 41-Jährige am Dienstag in Neuruppin. Als „wichtige“ Vorhaben bezeichnete Reinhardt die immer noch im Aufbau befindliche Medizinische Hochschule „Theodor Fontane“ sowie die Verbesserung der Infrastruktur in der Region. Mit der Absage des Landes für die eigentlich geplante Kreisgebietsreform sei ja die „Vielseitigkeit der Aufgaben“ nicht kleiner geworden. „Man muss mit langem Atem agieren“, so Reinhardt.

Der erste Schritt für die Kandidatur ist bereits getan: Der Vorstand des SPD-Unterbezirks Ostprignitz-Ruppin hat Reinhardt am Montagabend einstimmig als Kandidaten für die bevorstehende Landratswahl vorgeschlagen. Demnach soll Reinhardt im Dezember bei einer Vollversammlung der SPD-Mitglieder im Landkreis nominiert werden.

Landrat besucht nun die SPD-Ortsvereine

„Ralf Reinhardt hat sich in den vergangenen Jahren große Verdienste um den Landkreis erworben und genießt bei den Bürgern hohes Ansehen“, sagte Ulrike Liedtke, die Vorsitzende des SPD-Unterbezirkes. Reinhardt habe während seiner Wahlperiode eine Konsolidierung der Finanzen des Landkreises erreicht. Die noch 2010 bestehende Verschuldung von fast 40 Millionen sei kontinuierlich abgebaut worden, so dass der Landkreis finanziell wieder handlungsfähig sei.

Reinhardt wird in den nächsten Wochen die SPD-Ortsvereine im Landkreis aufsuchen, um mit den Mitgliedern über die Arbeit der kommenden Jahre zu beraten und seine Pläne für eine zweite Amtszeit vorzustellen. „Unser Landkreis hat sich gut entwickelt, aber es gibt noch viel zu tun, auch beim Breitbandausbau“, so Reinhardt.

Die CDU und die Linke haben noch keinen Kandidaten. „Wir gucken in Ruhe“, sagte CDU-Kreistagsfraktionschef Sebastian Steineke. Wann genau 2018 ein neuer Landrat im Landkreis gewählt wird, ist noch offen.

Von Andreas Vogel

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