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Ostprignitz-Ruppin Landratswahl: SPD will Bonus für Ralf Reinhardt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Landratswahl: SPD will Bonus für Ralf Reinhardt
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02:17 19.05.2018
Landrat Ralf Reinhardt hat zwar die Stichwahl gewonnen, aber es gingen insgesamt nicht genug Wähler an die Urnen. Quelle: Vogel
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Neuruppin

In der nächsten Woche will der Ältestenrat des Kreistages, der aus den Chefs der sechs Fraktionen und dem Kreistagschef gebildet wird, über die Modalitäten für die Ausschreibung des Landratsposten befinden.

Dabei werde sich wohl auch darüber geeinigt, ob der Posten brandenburg- oder deutschlandweit ausgeschrieben wird, sagte am Mittwoch Manfred Richter, der Vorsitzende des Kreistages. Richter ist zwar dafür, dass der Kreistag „so schnell wie möglich“ einen Landrat wählt.

Einen Termin für den Kreistagsentscheid gibt es noch nicht

Allerdings ist der SPD-Politiker skeptisch, ob das auch so schnell möglich sein wird. Denn es müssten verschiedene Fristen eingehalten werden. Dazu gehört die Frist, in der sich Interessenten bewerben können und wann ein Kreistag über die Kandidaten befinden wird. Richter glaubt nicht, dass das bis zur nächsten Sitzung des Kreistages am 21. Juni zu schaffen sein wird.

Die zwei Bewerber aus der Stichwahl – Amtsinhaber Ralf Reinhardt (SPD) und CDU-Mann Sven Deter – haben bereits erklärt, dass sie sich bewerben wollen.

Die Stichwahl-Kandidaten sind auf jeden Fall bereit

Wie es bei den anderen drei Kandidaten aus der ersten Wahlrunde aussieht, das ist offen: Hans-Georg Rieger (BVB-Freie Wähler) war am Mittwoch nicht zu erreichen. AfD-Frau Petra Hentschel und Christian Scherkenbach (parteilos) haben sich noch nicht entschieden. Scherkenbach will erst mit den Linken sprechen, die ihn in der ersten Wahlrunde unterstützt hatten.

Indes fordert die Kreis-SPD, den Wählerwillen auch im Kreistag zu respektieren. Reinhardt hatte bei der Stichwahl knapp 60 Prozent der Stimmen erzielt, aber das notwendige Quorum von 15 Prozent aller Wählerstimmen um 620 Stimmen verfehlt.

Die Aufteilung im Kreistag sieht wie folgt aus: Die SPD hat elf Sitze, die CDU sowie die bunte Fraktion aus Bauern, freien Wähler und FDP jeweils zehn, die Linken acht und die Grünen vier Sitze. Zwei entfallen auf BVB-Freie Wähler, zudem gibt es einen Fraktionslosen.

Von Andreas Vogel

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