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Ostprignitz-Ruppin Wetterschäden: Landwirte für Befragung gesucht
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wetterschäden: Landwirte für Befragung gesucht
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13:19 11.03.2018
Überflutete Felder bei Tarmow im Kreis Ostprignitz-Ruppin – noch immer können viele Äcker nicht befahren werden. Quelle: Peter Geisler
Neuruppin

Landwirte und Obstbauern hatten im vergangenen Jahr mit Wetterextremen zu kämpfen. Sintflutartige Regengüsse und Stürme machten ihnen das Leben schwer. Glaubt man den Experten, dann werden uns derartige Wetterkapriolen in den kommenden Jahren zunehmend heimsuchen.

Um Landwirte oder Obstbauern besser beraten zu können, mit welchen Wetterunbilden sie in ihren Regionen rechnen müssen und was sie vorbeugend tun können, müssen zunächst einmal wissenschaftliche Daten erfasst werden. Die will das Julius Kühn-Institut (JKI) in Kleinmachnow nun gemeinsam mit Partnern erarbeiten und bittet deshalb alle in der Landwirtschaft tätigen Menschen um Mithilfe.

Der Auftakt war auf der Grünen Woche in Berlin

Der Auftakt der Befragung erfolgte bereits auf der Grünen Woche. Beteiligt sind an dem Projekt der Deutsche Wetterdienst, das Agrarmeteorologische Zentrum, das Leibnitz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung, das Institut für Bodenlandschaftsforschung, pro Plant, der Obstbauversuchsring des Alten Landes, das Esteburg-Obstbauzentrum, das Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung und der Pflanzenschutzdienst. In diesem Verbundprojekt soll gemeinsam ein System zum Extremwettermonitoring und zur Risikoabschätzung entwickelt werden – genannt EMRA.

Die Ergebnisse der Umfrage werden nach Abschluss veröffentlicht

An der Umfrage auf dem Webportal https://soscisurvey.de/emra, die bis zum Ende des Jahres zur Verfügung steht und an alle in der Landwirtschaft Tätigen gerichtet ist, sollten sich möglichst viele Landwirte, Obstbauern und Gartenbaubetriebe beteiligen, die Freilandkulturen auf ihren Flächen anbauen.

Die Ergebnisse der Umfrage werden nach Abschluss des Projektes auf dem Webportal http://emra.julius-kuehn.de veröffentlicht. Dort können ab März 2018 weitere Hintergrundinformationen zum Projekt eingesehen werden.

Das Julius-Kühn-Institut vereint unter seinem Dach 17 Fachinstitute an zehn Standorten in Deutschland. Das Institut für Strategien und Folgenabschätzung, das seinen Sitz in Kleinmachnow hat, entwickelt Konzepte für die Pflanzenproduktion und den Ökolandbau. So werden unter anderem die Folgen von Pflanzenschutzmitteln untersucht, so dass die Wissenschaftler Tendenzen in der Landwirtschaft besser einschätzen können.

Von Cornelia Felsch

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