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Lange Nacht der Wirtschaft im Kleeblatt

Premiere gelungen Lange Nacht der Wirtschaft im Kleeblatt

Zwölf Unternehmen stellten sich bei der ersten Langen Nacht der Wirtschaft in der Kleeblattregion der Öffentlichkeit vor. Es gab unglaublich viel Interessantes zu erfahren. Das komplette Programm war in fünf Stunden gar nicht zu bewältigen.

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Auch Klärwerksausrüstung kann begeistern – wenn sie wie bei Befu-Umwelttechnik in Neustadt richtig erklärt wird.

Quelle: Alexander Beckmann

Kyritz. Wer würde schon auf die Idee kommen, dass die edle Aluminiumblende in der noch edleren Luxuskarosse ausgerechnet aus Kyritz, und zwar aus der Firma Matino, stammt? Oder dass viele Rolltreppen und Fahrstühle nur deshalb so sicher, Elektroantriebe nur deshalb so effizient sind, weil in Kyritz bei Reo Induktive Components fast 100 Mitarbeiter eine Menge Hirnschmalz und Handarbeit in Spulen, Transformatoren und Widerstände investieren?

Zumindest die Besucher der ersten „Langen Nacht der Wirtschaft in der Kleeblattregion“ vom Sonnabend wissen nun Bescheid. Zwölf Unternehmen aus Kyritz, Neustadt und Heinrichsfelde stellten sich der Öffentlichkeit vor. „Die Idee kam auch aus der Unternehmerschaft, es einmal so zu probieren, wie es in Neuruppin ja schon seit Jahren funktioniert“, sagte die Kyritzer Bürgermeisterin Nora Görke am Sonnabendnachmittag bei der Eröffnung. „Ich weiß, dass jedes Unternehmen sich viel, viel Mühe gibt, seinen Besuchern ein buntes Programm zu bieten.“

Auf dem Heinrichsfelder Flugplatz konnte man sich wie ein Pilot fühlen

Auf dem Heinrichsfelder Flugplatz konnte man sich wie ein Pilot fühlen.

Quelle: Alexander Beckmann

Reo in Kyritz setzte dafür sogar auf einen echten Knalleffekt: mit Böllerschüssen des Historischen Artilleriekorps. An vielen Stellen gab es Musik live und aus der Konserve, Imbiss und Getränke, kleine Souvenirs oder sogar Preisrätsel.

Vor allem aber sprachen die gewährten Einblicke in die Produktion für sich. Es war einfach interessant, bei Matino mit der CNC-Fräse Hightech in Aktion zu erleben, bei Hüffermann Transportsysteme in Neustadt selbst zum Elektroschweißgerät zu greifen oder bei der Firma Baro in Kyritz ganz klein in einem der riesigen Silos zu stehen. Man durfte staunen, wie realistisch die Pilotenausbildung am Flugsimulator der Flugschule Ardex in Heinrichsfelde ist, und erfuhr, dass Befu-Umwelttechnik aus Neustadt bis nach Saudi Arabien oder sogar Vietnam exportiert.

Bei Hüffermann in Neustadt durfte jeder mal schweißen

Bei Hüffermann in Neustadt durfte jeder mal schweißen

Quelle: Alexander Beckmann

Überall investierten Geschäftsführer und Mitarbeiter viel Zeit, um die Besucher durch die Anlagen zu führen und viele, viele Fragen zu beantworten. Klar: Man war stolz auf das Interesse. Aber nicht nur darum ging es.

Die meisten beteiligten Unternehmen nutzten die Gelegenheit, um intensiv um Mitarbeiter zu werben. Fast überall wurden Ausbildungsplätze angeboten – von der klassischen Lehre bis hin zum Ingenieurstudium. Mit einer technischen Qualifikation hat man wieder gute Berufsaussichten in der Region – dieses Fazit lässt sich ziehen.

Wie viele Besucher die „Lange Nach der Wirtschaft“ wirklich hatte, lässt sich angesichts der vielen Stationen schwer abschätzen. Fest steht: Überall fanden sich bis weit in den Abend hinein kontinuierlich Interessenten. Trotz Shuttlebus hatten sie übrigens keine Chance, wirklich sämtliche Angebote zu nutzen. Das Spektrum war einfach zu breit. Schon deshalb würde eine Wiederholung lohnen.

Dem steht man selbst beim kleinsten beteiligten Unternehmen, der Mosterei Wietz in Kyritz, positiv gegenüber: „Wir waren sehr zufrieden“, sagte Rosemarie Wietz. „Ich fand die Idee richtig gut, weil so viele gar nicht wissen, was wir alles so drauf haben.“

Sonst dröhnen bei Matino Maschinen – diesmal war es „Whistle Stop“

Sonst dröhnen bei Matino Maschinen – diesmal war es „Whistle Stop“.

Quelle: Alexander Beckmann

Von Alexander Beckmann

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