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Ostprignitz-Ruppin Langer Tag für Rheinsbergs Jugend
Lokales Ostprignitz-Ruppin Langer Tag für Rheinsbergs Jugend
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11:06 06.06.2016
Richtiges Fallen will gelernt sein. Quelle: Andreas Vogel
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Rheinsberg

Malen ist nicht sein Ding. „Das ist was für Mädchen“, sagt Lukas. Doch am Sonnabend greift der Sechsjährige immer wieder zu einer neuen Spraydose. So fasziniert ist er von den Farben und Formen, die er auf einer langen Holzwand aufbringen kann. Wenig später schaut Lukas aufmerksam mehreren Männern in weißen Kitteln bei deren ungewöhnlichen Treiben zu. Die Mitglieder des Neuruppiner Kempo-Vereins sind zum ersten Mal beim Langen Tag der Jugend in Rheinsberg dabei. Im Stadion haben sie auf dem grünen Rasen Matten ausgelegt und zeigen einige ihrer Würfe und Techniken. Klar, dass Lukas das danach ebenfalls mal probieren will. Doch er muss sich gedulden. Der Andrang ist groß. Schließlich lassen sich dabei auch die Profis aufs Kreuz legen. Bernd Pietsch, Vereinschef des SC Kempo, freut sich über das Interesse.

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Sport, Spiel und Spaß sowie viel Musik gab es am Sonnabend im Rheinsberger Stadion

Auch Mario Stärck ist zufrieden. Dabei ist der Sozialarbeiter zu spät ins Stadion gekommen. „Ich wollte noch Flüchtlinge, die jetzt in Luhme leben, abholen.“ Als er Luhme ankam, warteten jedoch nicht wie angekündigt acht, sondern 30 Neugierige, die sehen wollten, was da im Rheinsberger Stadion passiert. Also musste Stärck erst noch ein paar Mitfahrgelegenheiten organisieren.

Die Judoka machten sich derweil schon mal warm, und wenige Meter weiter begann ein ungewöhnlicher Vierkampf: Dabei mussten Kichererbsen mit einem Strohhalm angesaugt und in eine Schüssel bugsiert, Nägel ins Holz geschlagen sowie Kirschkerne weit gespuckt und Teebeutel weit geworfen werden. Das Angebot der DGB-Jugendbildungsstätte kam bei den jungen Besuchern ebenso an, wie das Schminken und Basteln sowie die beiden Hüpfburgen. Das Fahrzeug der Rheinsberger Feuerwehr war ebenfalls nahezu ständig umlagert, schon weil die Kinder selbst mal mit dem Feuerwehrschlauch einen Wasserstrahl über den Platz sprühen konnten.

Möglich ist das bunte Programm für Klein und Groß durch Zuschüsse vom Landkreis und der Stadt Rheinsberg. „Die 6000 Euro sind gut angelegtes Geld“, betont Bürgermeister Jan-Pieter Rau (CDU). Gleichwohl gibt es eine Panne: Die extra aus Berlin geholte Bullriding-Station, auf der wilde Ritte auf einem Pferd simuliert werden können, funktioniert auch nach mehreren Versuchen und telefonischen Rücksprachen nicht. Einige Besucher sind zwar enttäuscht. Doch Ablenkung gibt es genügend. So tummeln sich auf einmal ein Dutzend Hunde unterschiedlichster Rassen im Stadion, vom agilen Collie bis zum kleinen Mops, vom Basset mit den langen Ohren bis zum Boxer. Selbst ein Eurasier ist dabei. Die Rasse entstand durch die gezielte Kreuzung von Wolfsspitz, Chow-Chow und einer russischen Spitzart (Samojeden). Die Hunde laufen über eine Wippe, durch Slalomstangen und springen über kleine Hindernisse.

Auf der Bühne ist ebenfalls Bewegung. Mit „Casket Kidz“ aus Neuruppin beginnt die Livemusik. Dann proben Felix Liborius, vielen Jugendlichen besser als Famous bekannt, und seine Hiphop-Band für den Auftritt am Abend. Der wird ein Besonderer: Liborius feiert seinen 21. Geburtstag und verabschiedet sich dann zum Studium.

Von Andreas Vogel

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