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Larissa Lezin neue Schützenkönigin

Gadow Larissa Lezin neue Schützenkönigin

Der Schützenverein Gadow lud am Pfingstsonntag zum großen Fest mit einem Umzug durchs Dorf und feierte seine neue Schützenkönigin. Gäste konnten sich beim Schießen Preise holen. Am Nachmittag gab es viel Unterhaltung und Spaß.

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Der Umzug durchs Dorf startete am Morgen zwar im strömenden Regen, aber dafür wurden die Schützen am Abend mit herrlichem Fest-Wetter belohnt.

Quelle: Björn Wagener

Gadow. Larissa Lezin ist die neue Schützenkönigin des Schützenvereins in Gadow. Sie löste ihren Vorgänger Rainer Rehme ab. Das wurde mit einem Schützenfest am Pfingstsonntag groß gefeiert.

Dabei spielte das Wetter zunächst nicht recht mit. Denn als der Umzug durchs Dorf am Morgen startete, regnete es in Strömen. Aber davon ließen sich die Schützen nicht entmutigen – und wurden belohnt: Am Nachmittag und Abend kam die Sonne zurück und mit ihr viele Besucher. Sie konnten es sich nicht nur bei einem Imbiss, Getränken, Eis und Blasmusik gut gehen lassen, sondern sich auch selbst am Schießstand ausprobieren und viele wertvolle Preise gewinnen – etwa einen Metall-Pavillon, ein Tablet, einen Hochdruckreiniger, Gutscheine rund ums Auto und die Fahrschule, Werkzeug und vieles mehr. Auch beim Würfeln und Kegeln lohnte es sich, teilzunehmen. Für die Kinder gab es eine Hüpfburg, Ponyreiten, eine Schminkstation und Luftgewehr-Schießen.

Strenge Regeln

Die Schützenkönigin hingegen wurde bereits am Samstag beim Kleinkaliber-Schießen auf der Anlage ermittelt. 42 Ringe erreichte Larissa Lezin, die seit 14 Jahren dem Schützenverein angehört. Das gesamte Prozedere unterliegt strengen Regeln. „Dabei schießen alle mit ein und derselben Waffe, damit

Blick auf das Festgelände in Gadow

Blick auf das Festgelände in Gadow.

Quelle: Björn Wagener

niemand einen Vorteil hat“, erklärt Jürgen Kontak, Präsident des Gadower Schützenvereins. Es gebe je zwei Probeschüsse, gefolgt von fünf Wertungsschüssen. Für den Schützen sei nur das Treffer-Ergebnis der Probeschüsse einsehbar. Das heißt, wer letztlich Schützenkönig oder -königin wird, sei auch für die Teilnehmer eine Überraschung. Was Jürgen Kontak besonders freute: „Larissa hat sich so sehr gefreut und richtig gejubelt. Das war toll.“ Demnächst werde eine Königsscheibe an ihrem Haus befestigt, die zeigt, dass hier eine Schützenkönigin wohnt. Allerdings werde von einem Schützenkönig auch erwartet, dass er sich bei feierlichen Anlässen spendabel zeigt. Übrigens: Wer zum dritten mal Schützenkönig wird, ist Schützenkaiser und darf sich nicht mehr um den Titel Schützenkönig bemühen. Neben Jürgen Kontak sind René Dülfer und Achim Masuhr zweimal Schützenkönige gewesen. Die Zweit- und Drittplatzierten heißen erste und zweite Ritter. Erster Ritter wurde Florian Schwander, zweiter Ritter Udo Dittmann.

Medaillen und Urkunden

Am Schützenfest nahm am Sonntag zudem Wolfgang Regel, Vize-Präsident des Brandenburgischen Schützenbundes (BSB), teil, denn es gab auch eine Reihe von Auszeichnungen. So erhielt Achim Masuhr die „Sportmedaille in Bronze“; Waltraud Kontak und Bernd Rossow jeweils die „Traditionsmedaille des Brandenburgischen Schützenbundes“; Günther Gamon die „Medaille für Förderung und Verdienste“ in Gold; Nico Hartwig die Verdienstnadel des BSB“ in Bronze sowie Frank Schneege und Torsten Funk jeweils den Verdienstsorten III. Klasse des BSB.

Von Björn Wagener

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