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Lauter Trödel auf dem Schulplatz

Neuruppin Lauter Trödel auf dem Schulplatz

Einst sollten die Trödelhändler auf dem Neuruppiner Schulplatz den Wochenmarkt ankurbeln, jetzt sind sie ein eigenes Ereignis. Gut 40 Händler kamen am Sonnabend. Andreas Dziamski vom Stadtmarketing der Inkom war durchaus zufrieden, wenn er sich auch ein paar mehr Händler gewünscht hätte.

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Hans-Joachim Kletke (l.) hat einen ganzen Keller voller Trödel. Quelle: Reyk Grunow

Neuruppin. Das Wetter macht Astrid Kunze nicht gerade glücklich. Der leichte Nieselregen am Mittag geht ja noch, den nimmt sie gelassen. „Heute Morgen war es richtig kalt“, sagt die Trödelhändlerin.

Ihren Stand auf dem Neuruppiner Schulplatz hat sie schon aufgebaut, als sich die meisten anderen Neuruppiner noch einmal im warmen Bett herumgedreht haben. Wer trödeln will, muss Frühaufsteher sein: Die besten Geschäfte laufen oft am Morgen.

43 Händler hatten am Sonnabend auf dem Schulplatz Stände aufgebaut. Viele hatten Tische dabei, Kleider- und Wäscheständer, andere ließen Kram und Krempel lieber gleich in den Kisten, mit denen sie angereist waren.

Die Kürbisse hat Astrid Kunze (M) selbst ausgehöhlt

Die Kürbisse hat Astrid Kunze (M.) selbst ausgehöhlt.

Quelle: Reyk Grunow

Andreas Dziamski vom Stadtmarketing der Inkom war durchaus zufrieden, wenn er sich auch ein paar mehr Händler gewünscht hätte. Vor drei Jahren hat er die regelmäßigen Trödelmärkte auf dem Schulplatz eingeführt. „Eigentlich, um den Wochenmarkt am Sonnabend anzukurbeln“, erinnert er sich. Inzwischen sind die Trödelstände fast das Hauptereignis – zum sechsten Mal in diesem Jahr. Nach wie vor zahlen die Händler keine Standgebühr. Für viele würde es sich sonst auch nicht lohnen.

Für Astrid Kunze ist der Markt in Neuruppin am Sonnabend eine Premiere. Sie war zum ersten Mal dabei. Für ihren Stand hat sie eigens Kürbisse ausgehöhlt, daneben stehen Gläser in allen Formen und Varianten in mehreren Körben.

Hans-Joachim Kletke ein paar Meter weiter versucht, die Käufer mit einem Sammelsurium von Dingen anzulocken, vom Teddybären bis zu Bügeleisen. „Viel Geld verdienen kann man damit nicht“, sagt er aus Erfahrung. Er sieht den Trödelmarkt eher als Hobby. Und da spielt das Wetter eher eine untergeordnete Rolle.

Von Reyk Grunow

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