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Ostprignitz-Ruppin Lehrlingsrekord in Kunsterspring
Lokales Ostprignitz-Ruppin Lehrlingsrekord in Kunsterspring
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00:43 11.09.2015
Der Beruf des Waldarbeiters ist offenbar wieder sehr gefragt Quelle: Peter Geisler
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Kunsterspring

42 junge Leute haben in der vergangenen Woche in der Waldarbeitsschule Kunsterspring ihre Ausbildung zum Forstwirt begonnen – so viele wie noch nie zu Beginn eines Ausbildungsjahres. Forstdienstleister hätten in diesem Jahr deutlich mehr Azubis nach Kunsterspring geschickt als üblich, sagte Schulleiter Ralf Gruner. Der Landesforstbetrieb lasse wie in anderen Jahren auch 30 neue Forstwirte ausbilden.

Bald werden die Lehrlinge auch in die Kunst des Baumfällens eingeweiht. Quelle: Peter Geisler

Etwa 200 Interessierte hatten sich auf die Ausbildungsstellen beworben. „Das sind erstaunlich viele – ganz anders als erwartet“, sagt Gruner. Noch vor einigen Jahren sei den grünen Berufen Bewerbermangel vorausgesagt worden. Das Rieseninteresse an einer Ausbildung im Wald widerspreche dieser Voraussage und auch der demografischen Entwicklung. „Wir hatten auch aus Städten wie Berlin oder Cottbus viele Bewerber“, sagt Gruner. Einer der Gründe dafür seien die guten Zukunftaussichten. „Mit unserer Ausbildung wird man so gut wie nicht arbeitslos“, so der Schulleiter.

Mit ihren Aus-, Fort- und Weiterbildungsangeboten ist die Waldarbeitsschule derzeit komplett ausgelastet. Neben Forstwirten werden in Kunsterspring auch Forstmaschinenführer und Forstwirtschaftsmeister ausgebildet. Inzwischen kann die Waldarbeitsschule ihren Azubis auch kostenloses W-Lan anbieten. Das, so heißt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums, sei in städtischen Gebieten selbstverständlich. Im abgelegenen Kunsterspring habe jedoch nach einer „anpruchsvollen technischen Einzellösung“ gesucht werden müssen.

Von Frauke Herweg

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