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Lehrlingsrekord in Kunsterspring

42 junge Leute wollen Waldarbeiter werden Lehrlingsrekord in Kunsterspring

So viele Auszubildende wie in diesem Jahr hatte die Waldarbeitsschule in Kunsterspring noch nie. 42 junge Leute haben dort mit der Lehre begonnen. Beworben hatten sich 200 – viel mehr als erwartet, denn den grünen Berufen war vor einigen Jahren noch Bewerbermangel vorausgesagt worden.

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Der Beruf des Waldarbeiters ist offenbar wieder sehr gefragt

Quelle: Peter Geisler

Kunsterspring. 42 junge Leute haben in der vergangenen Woche in der Waldarbeitsschule Kunsterspring ihre Ausbildung zum Forstwirt begonnen – so viele wie noch nie zu Beginn eines Ausbildungsjahres. Forstdienstleister hätten in diesem Jahr deutlich mehr Azubis nach Kunsterspring geschickt als üblich, sagte Schulleiter Ralf Gruner. Der Landesforstbetrieb lasse wie in anderen Jahren auch 30 neue Forstwirte ausbilden.

Bald werden die Lehrlinge auch in die Kunst des Baumfällens eingeweiht

Bald werden die Lehrlinge auch in die Kunst des Baumfällens eingeweiht.

Quelle: Peter Geisler

Etwa 200 Interessierte hatten sich auf die Ausbildungsstellen beworben. „Das sind erstaunlich viele – ganz anders als erwartet“, sagt Gruner. Noch vor einigen Jahren sei den grünen Berufen Bewerbermangel vorausgesagt worden. Das Rieseninteresse an einer Ausbildung im Wald widerspreche dieser Voraussage und auch der demografischen Entwicklung. „Wir hatten auch aus Städten wie Berlin oder Cottbus viele Bewerber“, sagt Gruner. Einer der Gründe dafür seien die guten Zukunftaussichten. „Mit unserer Ausbildung wird man so gut wie nicht arbeitslos“, so der Schulleiter.

Mit ihren Aus-, Fort- und Weiterbildungsangeboten ist die Waldarbeitsschule derzeit komplett ausgelastet. Neben Forstwirten werden in Kunsterspring auch Forstmaschinenführer und Forstwirtschaftsmeister ausgebildet. Inzwischen kann die Waldarbeitsschule ihren Azubis auch kostenloses W-Lan anbieten. Das, so heißt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums, sei in städtischen Gebieten selbstverständlich. Im abgelegenen Kunsterspring habe jedoch nach einer „anpruchsvollen technischen Einzellösung“ gesucht werden müssen.

Von Frauke Herweg

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