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Ostprignitz-Ruppin Leitungsbau in Richtung Breddin
Lokales Ostprignitz-Ruppin Leitungsbau in Richtung Breddin
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02:15 30.10.2015
20-Meter-Rohre werden zu längeren Stücken verschweißt. Quelle: Beckmann
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Breddin

Grüne Wintersaat, bunte Blätter, blaue Kunststoffrohre. Ja, zumindest am Weg zwischen Breddin und Sophiendorf prägen auch sie derzeit diesen Herbst. Tiefbauer aus Lindow haben im Auftrag des Wasser- und Abwasserverbandes „Dosse“ dieser Tage mit dem Bau einer neuen Trinkwasserleitung begonnen. Ursprünglich sollte das schon früher geschehen, doch es gab Lieferengpässe. Zwischenzeitlich waren die blauen Leitungsrohre wegen einer Havarie bei einem großen Hersteller rar wie Goldstaub.

Jetzt sind die Tage der Breddiner Eigenversorgung aber definitiv gezählt. So richtig froh waren viele Breddiner damit schon lange nicht mehr. Die Wasserqualität der örtlichen Brunnen bot Anlass zur Klage – vor allem, was den Kalkgehalt anging.

Ab Anfang nächsten Jahres soll das Lebensmittel Nummer 1 für die Breddiner nun aus Neuhof kommen. Der dortige Brunnen versorgt schon Roddahn, Lohm, Koppenbrück, Joachimshof und Sophiendorf mit Wasser bester Qualität. Die etwa 2,5 Kilometer lange Leitung von Sophiendorf bis Breddin lässt sich der Wasser- und Abwasserverband nun immerhin rund 380 000 Euro kosten.

Dafür müssen die Männer der Tiefbaufirma Albert Schulz aus Lindow ordentlich ackern. Derzeit verschweißen sie die 20 Meter langen Einzelrohre zu Abschnitten von jeweils 140 Metern. Eine Horizontalbohrmaschine zieht die dann im nächsten Arbeitsschritt durchs Erdreich wie einen Faden durch den Stoff – nur eben in mindestens 1,60 Metern Tiefe. Wenn dann auch die Pumpstation in Sophiendorf fertig ist, kann das Wasser fließen.

Für den Wasser- und Abwasserverband geht es nicht nur um die Wasserqualität, sondern auch um die Kosten für die Versorgung: Mehrere kleine Wasserwerke bedeuten einen deutlich höheren Aufwand als ein etwas größeres, zentrales. Die alten Brunnen in Breddin sollen auf jeden Fall fachgerecht versiegelt werden, kündigt Verbandsgeschäftsführer Joachim Stoltz an. Was mit dem Gebäude des Wasserwerks geschieht, ist noch nicht entschieden. Falls sich keine andere Nutzung findet, könnte am Ende auch der Abriss stehen.

Von Alexander Beckmann

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