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Lesestart in Wusterhausen

Bibliothek öffnet sich die ganz Kleinen Lesestart in Wusterhausen

Das seit 2011 laufende bundesweite Programm „Lesestart“ will Sprache und Lesen bei Kindern fördern, und zwar von Anfang an. Das ging vor einigen Jahr mit Unterstützung der Kinderärzte schon bei den Säuglingen los und wird jetzt in den Bibliotheken fortgesetzt.

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Bibliothekarin Kerstin Jonas (l.) begrüßte die allerjüngsten Bibliotheksbesucher mit einer Geschichte.

Quelle: Foto: Alexander Beckmann

Wusterhausen. Was tun, wenn der Fernseher kaputt ist, die kleine Emma aber unbedingt einen Film sehen will? Beim Bilderbuchkino erzählte Wusterhausens Bibliothekarin Kerstin Jonas den allerjüngsten Bibliotheksbesuchern am Freitag Nachmittag die Geschichte und leitete damit die dritte diesjährige Veranstaltung der Aktion „Lesestart“ ein. Das seit 2011 laufende bundesweite Programm will Sprache und Lesen bei Kindern fördern, und zwar von Anfang an.

Das ging vor einigen Jahr mit Unterstützung der Kinderärzte schon bei den Säuglingen los. „Seit Herbst 2013 und noch bis nächstes Jahr sind die Bibliotheken an der Reihe. Dann übernehmen die Grundschulen“, erklärt Kerstin Jonas.

Neben der Geschichte gab es für die jungen Zuhörer und ihre Eltern oder Großeltern eine Einführung in die Bibliothek und das kostenlose Lesestart-Set: ein Bilderbuch, Informationen zur Sprachförderung und zum Vorlesen, ein Wimmelbild für die Kleinen.

Klein war auch die Gruppe, die dazu den Weg ins „Herbst’sche Haus“ gefunden hatte – vielleicht sechs Familien. Doch die Bibliothekarin war zufrieden: „Das ist völlig ausreichend. Da kann man noch auf die Kinder eingehen.“ Weitere Teilnehmer seien allerdings jederzeit willkommen. Die Lesestart-Sets sind in der Bibliothek noch vorrätig. „Ich würde mich sehr freuen, wenn Eltern mit ihren Kindern vorbeikommen – auch abseits der Veranstaltungen“, sagt Kerstin Jonas.

Leseförderung steht bei ihr ganz oben auf der Aufgabenliste. Gut etabliert habe sich beispielsweise die Vorlesereihe „Mit gespitzten Ohren“. „Das versuchen wir einmal im Monat zu machen.“ Ehrenamtliche Unterstützer wie Renate Dannenberg, Erika Lugauer oder Astrid Peschel lesen den Kindern vor. „Das ist wirklich sehr schön, dass das mit unseren Vorlesepaten so gut läuft“, freut sich Kerstin Jonas. Sogar vom Campingplatz seien schon Gäste mit ihren Kindern gekommen, weil das Vorlesen sich herumgesprochen hat. „Das ist ja genau das, was wir erreichen wollen“, sagt die Bibliothekarin. Die nächste Geschichte gibt es am 4. September um 9.30 Uhr.

Eine Woche später, am 11. September, wird in Wusterhausen Bibliotheksfest gefeiert. Das Kieck-Theater aus Weimar zeigt „Der kleine Muck“. Es gibt ein Märchen-Ratespiel, einen Märchen-Parkour, märchenhaftes Essen und eine Buchtauschbörse. „Wir sind froh, dass wir die Landfrauen und den Kulturverein haben, die uns immer unterstützen“, lobt Kerstin Jonas schon jetzt die ehrenamtlichen Helfer.

Von Alexander Beckmann

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