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Ostprignitz-Ruppin Auf den Spuren des Rehfelder „Dorfpoeten“
Lokales Ostprignitz-Ruppin Auf den Spuren des Rehfelder „Dorfpoeten“
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00:24 21.03.2018
Wolfgang Hörmann las in der Kyritzer Heimatstube aus den Texten von Ernst Stadtkus. Quelle: Wiesner
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Kyritz

„Dass es auf dem Erden­karussell mitunter auch lächerlich zugeht, habe ich erst später erfahren“, so zitierte Wolfgang Hörmann am Samstag den Schriftsteller Ernst Stadtkus (1905 bis 1987). In dem Publikum in der voll besetzten Kyritzer Heimatstube erzählte er passend zur dort präsentierten Ernst-Stadtkus- Ausstellung allerlei aus dem Leben des Gedichte- und Geschichtenschreibers.

Besonders dem Freundeskreis der Plattsnacker lag diese Ausstellung und auch die Lesestunde am Herzen. Ernst Stadtkus verfasste nämlich viele seiner Werke auf Plattdeutsch und gehört zum wichtigen Kulturerbe der Umgebung. Er verbrachte sein Leben in Rehfeld und verfasste viele Geschichten, die sein Leben dort thematisieren. Einiges davon trugen die Kyritzer Plattsnacker zu der Ausstellung bei. Am Samstag war unter anderem ihr Vorsitzender Fritz Neye anwesend, der noch einmal betonte, wie wichtig das Erbe von Stadtkus sei.

Nächste Lesestunde am 14. April

Auch als Zeitungsschreiber war Ernst Stadtkus tätig. Er schrieb für die Märkische Volksstimme, die später zur Märkischen Allgemeinen Zeitung wurde. Mit seinen Werken hat er sich den Titel „Dorfpoet“ verdient. 39 von Stadtkus‘ Geschichten sind in dem Buch „Stoppelhopser“ vereint.

Die Lesestunde war eine von zweien anlässlich der Stadtkus-Ausstellung. Die nächste ist am 14. April. „Dann wird hoffentlich die Tochter von Ernst Stadtkus, Ursula Pitschke, anwesend sein“, kündigte Wolfgang Hörmann an. Ursula Pitschke führt das Erbe ihres Vaters als Märchenerzählerin fort. Bei der nächsten Lesung soll auch mehr Platt gesprochen werden.

Von Gina Wiesner

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