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Ostprignitz-Ruppin Leuchtende Jahreszahl im Eichenbaum
Lokales Ostprignitz-Ruppin Leuchtende Jahreszahl im Eichenbaum
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00:18 04.01.2018
Innerhalb kürzester Zeit hat Detlef Wolter aus der Sieben eine Acht gemacht. Quelle: André Reichel
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Schönberg

Immer, wenn die Tage spürbar kürzer werden, macht sich Detlef Wolter aus Schönberg zielstrebig auf den Weg in seinen Bastelschuppen. Von dort holt er einen etwa zwei Mal einen Meter großen Holzrahmen mit daran befestigtem Drahtgittergeflecht heraus. Unter freiem Himmel entknotet der 65-Jährige ein endlos scheinendes dünnes Elektrokabel des am Gitterrahmen befestigten Lichtschlauches. Was es mit dieser seltsamen Konstruktion genau auf sich hat, sieht man erst, wenn Wolter den Stecker in die Steckdose schiebt.

Am Silvestertag wurde die Jahreszahl „2017“ ausgetauscht. Quelle: André Reichel

Gut einen Meter groß erstrahlt dann die aktuelle Jahreszahl, die Wolter zu Silvester Jahr für Jahr immer aus einem zehn Meter langen Lichterschlauch formt. Eine Lichterkette am Rahmen und ein Lichternetz darunter vervollständigen die Installation. Seit 20 Jahren bastelt Detlef Wolter nun schon seine leuchtenden Jahreszahlen. Die Idee kam Detlef Wolter eher zufällig, weil bei der Weihnachtsdekoration des Hauses damals ein Lichtschlauch übrig war. „Ich schaute, was man daraus formen kann und so entstand die erste Jahreszahl“, erinnert sich Detlef Wolter. Die alten Glühbirnen haben aber ­ausgedient, er nutzt nun LED-Lampen.

Die Installation leuchtet in einer Eiche

Für alle Schönberger gut zu sehen ist diese Installation, weil Detlef Wolter diese an Seilen an einer Eiche über zehn Meter hoch hinauf zieht. Gut vertäut, erstrahlt seit her jeden Abend die aktuelle Jahreszahl über dem Dorf. Seit Anfang Dezember leuchtete für alle unübersehbar die „2017“. Am Silvesternachmittag wurde Detlef Wolter wieder aktiv. Er holte seine Installation vom Baum, legte diese auf Holzböcke und fing sofort an, aus der sieben eine acht zu formen. „Ich mache das zwar schon so lange, doch bei manchen Zahlen muss man erst einmal überlegen, wie man sie am besten formt, ohne den empfindlichen Lichtschlauch zu beschädigen“, sagt Wolter.

Dass es diesmal nass-kalt war, störte den Bastler nicht. „Auch klirrende Kälte oder Sturm hielten mich nie von diesem Vorhaben ab“, so Wolter. Noch bis Ende Januar will der Schönberger die „2018“ hoch oben im Eichenbaum leuchten lassen. Dann holt er diese wieder herab und mottet sie im Schuppen ein, um sie spätestens im Dezember wieder heraufzuziehen.

Von André Reichel

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