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Ostprignitz-Ruppin Licht aus im Wittstocker Rathaussaal
Lokales Ostprignitz-Ruppin Licht aus im Wittstocker Rathaussaal
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02:16 18.11.2015
Das Publikum stand im Dunkeln. Nur der Foto-Blitz erhellt hier den Rathaussaal. Später wurden Kerzen aufgestellt. Quelle: Björn Wagener
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Wittstock

Schreck am Samstagabend: Das Duo „Schwarzblond“ hatte gerade seine bunte, schillernde Show im großen Rathaussaal in Wittstock begonnen, als um 19.17 Uhr die Lichter ausgingen: Stromausfall. Plötzlich standen Künstler und Publikum im Dunkeln. Da zunächst noch nicht klar war, ob es sich nur um einen kurzzeitigen Blackout handelt oder doch ein größeres Problem dahintersteckt, improvisierten Benny Hiller und Monella Caspar, um die Zeit zu überbrücken. Letztere rezitierte lustige Gedichte, und Benny Hiller griff zum Didgeridoo und entlockte ihm tiefe Töne. Als es danach immer noch dunkel blieb, setzte sich Hiller an den Flügel in der Ecke des Rathaussaales und spielte, so dass beinahe eine Lounge-Atmosphäre entstand.

Inzwischen unternahmen Petra Fastenrath vom Kulturamt und einige Helfer alles, um die Situation zu retten. Es wurden Kerzen aufgestellt und Teelicher auf den Tischen verteilt. Den Grund für den Stromausfall konnten die Gastgeber aber nicht ermitteln. Da auch andere Wittstocker in dieser Zeit Ausfälle meldeten, war zumindest klar, dass es kein hausgemachtes Problem sein konnte. Die Störungsstelle des Stromversorgers Edis konnte am Sonntag auf MAZ-Nachfrage ebenfalls keine Antworten liefern. Bereits am 11. Oktober, einem Sonntag, war es in Wittstock zu einem großflächigen Stromausfall gekommen. Der Grund waren zwei Kabelfehler im Mittelspannungsnetz, wie sich später herausstellte. Ob beide Vorfälle in Zusammenhang stehen, ließ sich am Sonntag nicht klären.

Das Duo „Schwarzblond“ beim Auftritt im Wittstocker Rathaussaal. Quelle: Björn Wagener

Das Publikum nahm die Unterbrechung im Rathaussaal sportlich. Etliche Gäste standen sogar auf, um zu den Improvisationen von „Schwarzblond“ im Kerzenschein zu tanzen. Als der Strom weiter ausblieb, schob man den Flügel kurzerhand vor die Bühne und die Künstler machten das Beste aus der Situation. Das Programm „Sahnehäubchen“ war kurz zuvor in Windeseile zusammengestaucht und etwas modifiziert worden. „Ich hatte eigentlich vor, meine Kleider ein paar Mal zu wechseln, aber in der Garderobe ist es dunkel. Ich bleibe also den Abend über wie ich bin“, kündigte Monella Caspar an. Sie hatte gerade damit begonnen, ohne Mikro und nur mit Begleitung am Flügel das Programm fortzusetzen, als der Strom um 19.56 Uhr zumindest teilweise wieder da war. Es brauchte dann noch etwa 20 Minuten, bis die Anlage mit Hilfe von Verlängerungskabeln wieder so weit hergestellt war, dass es „normal“ weitergehen konnte.

Letztlich kamen die Besucher doch noch in den Genuss einer unterhaltsam-frivolen Show. Der Vier-Oktaven-Gesang von Benny Hiller und die Babydoll-Stimme von Monella Caspar vereinten sich zu einem kontrastreichen Abend aus Pop, Rock, Chanson und Kabarett.

Von Björn Wagener

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