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Liebenthaler Tankstelle wird wieder aufgebaut

Brandschäden werden beseitigt Liebenthaler Tankstelle wird wieder aufgebaut

Die Agip-Tankstelle bei Liebenthal stand vor rund elf Monaten in Flammen. Sie brannte komplett aus. Seither läuft der Betrieb provisorisch. Doch ein Ende ist in Sicht: Sie wird jetzt wieder aufgebaut. Laut Inhaber Volkmar Leja könnte sie schon Mitte März 2016 wieder eröffnet werden.

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Jetzt geht es endlich sichtbar voran: Bis Weihnachten soll der Bau äußerlich dicht sein.

Quelle: Björn Wagener

Liebenthal. Der Wiederaufbau der Agip-Tankstelle bei Liebenthal hat dieser Tage begonnen. Damit rückt ihr Neustart allmählich näher. Inhaber Volkmar Leja geht davon aus, dass die Tankstelle etwa Mitte März kommenden Jahres wieder eröffnet werden kann. Bis Weihnachten soll der Bau bereits äußerlich dicht sein, so dass danach mit dem Innenausbau begonnen werden kann, berichtete Volkmar Leja am Donnerstag.

Die Tankstelle war vor knapp einem Jahr – am 28. Dezember – komplett ausgebrannt. Ursache laut Polizei: ein technischer Defekt. Für Leja und sein Mitarbeiterteam begann daraufhin eine schwierige Zeit. Bis zum 3. Februar blieb die Tankstelle geschlossen. Danach öffnete ein Verkaufscontainer als Provisorium. Er wird noch immer benutzt. So ging der Betrieb zwar eingeschränkt, aber zumindest überhaupt weiter, auch wenn der Umsatz an der Tankstelle auf etwa die Hälfte des sonst üblichen Umfangs zurückgegangen sei.

Das Container-Provisorium hat in absehbarer Zeit ausgedient

Das Container-Provisorium hat in absehbarer Zeit ausgedient. Schon seit Monaten muss diese Behelfslösung genügen.

Quelle: Björn Wagener

Besonders ärgerlich aus Lejas Sicht: das langwierige Genehmigungsprozedere. Denn die Baugenehmigung für die Neuerrichtung der Tankstelle sei erst am 1. Oktober gekommen. Schon die Containerlösung hatte einer Baugenehmigung bedurft. „Aber wir kämpfen uns durch. Jetzt haben die Arbeiten wenigstens schon begonnen, und man sieht, dass es vorangeht“, sagt Volkmar Leja. Das sei sowohl für die Mitarbeiter als auch die Kunden wichtig. Denn die ständigen Fragen der Kunden, was denn passiert sei, zu beantworten, habe an den Nerven gezerrt. „Es war eine psychische Belastung für alle.“ Das siebenköpfige Team habe jedoch zusammengehalten.

Die Abmaße der neuen Tankstelle seien identisch mit der alten, so der Chef. Lediglich in der Anordnung einiger Ausstattungsgegenstände würden zuweilen Details optimiert, die sich zuvor als noch nicht optimal herausgestellt hatten. So bekomme zum Beispiel das Bistro einen eigenen Geschirrspüler, und es würden zwei Backöfen angeschafft. Insgesamt koste der Wiederaufbau rund 1,3 Millionen Euro. Etwa ein Fünftel davon müsse er selbst tragen.

Eventuell will Volkmar Leja auch zwei Parkplätze samt Aufladestationen für Elektro-Fahrzeuge auf dem Gelände schaffen. Endgültig entschieden sei das aber noch nicht. Dass der Bedarf dafür da ist, hätten aber entsprechende Nachfragen von Kunden immer wieder gezeigt. Der Tankstellen-Inhaber ist froh, dass ihm und seinem Team viele Stammkunden über die Zeit des Provisoriums treu geblieben sind.

Von Björn Wagener

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