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Ostprignitz-Ruppin „Lindenhof“ entsteht mit 30 Wohnungen
Lokales Ostprignitz-Ruppin „Lindenhof“ entsteht mit 30 Wohnungen
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00:18 26.05.2017
Reiner Schiewe vor dem „Lindenhof“ in der Eisenbahnstraße in Wittstock. Das Objekt erinnert an die Bäderarchitektur. Quelle: Christamaria Ruch
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Wittstock

Ein Wohnhaus mit 30 Einheiten entsteht derzeit in der Eisenbahnstraße in Wittstock. Bauherren sind Reiner und Wittmar Schiewe, Geschäftsführer des gleichnamigen Bauunternehmens. Bis Ende November sollen die Arbeiten beendet sein und im Dezember alle Apartments bezogen werden.

Hoch hinaus: Drei Vollgeschosse gehören zum Neubau. Quelle: Christamaria Ruch

„Das Haus heißt „Lindenhof“, weil hier Linden stehen und auch dort, wo das Haus gebaut wird, stand eine Linde“, sagt Reiner Schiewe. In dem Haus sieht der 48-Jährige „Schönheit und Leichtigkeit vereint.“ Das Gebäude gleicht dem Nachbarobjekt, das im Stile der Bäderarchitektur errichtet ist und aus den 1930er Jahren stammt. Der Neubau fängt diese Bauweise auf. Wenn man vor der Hausmitte steht, wachsen die linke und rechte Haushälfte spiegelbildlich in zwei Baukörpern in die Höhe und ähneln dem Nachbargebäude.

„Der Gedanke für den Hausbau bewegt uns schon zehn Jahre“, sagt Reiner Schiewe. In welche Richtung dieses Konzept letztendlich geht, entschied sich erst durch einen Zufall.

„Alle Wohnungen werden seniorengerecht und barrierefrei und mit Blick auf die Ausstattung auf hohem Niveau gebaut“, so Schiewe. Zwischen 1,5 und 2 Millionen Euro kostet das ausschließlich Kredit finanzierte Projekt. Das gut 1200 Quadratmeter große Objekt besteht am Ende aus drei Vollgeschossen und ist über einen Fahrstuhl erreichbar. Die Ein- und Zweiraumwohnungen sind 26 beziehungsweise 36 Quadratmeter groß. Jede Wohnung verfügt über einen Balkon, ist barrierefrei und weist eine Fußbodenheizung im Bad auf. Zu den eigenen Balkonen kommen im ersten und zweiten Obergeschoss je zwei Balkone für die allgemeine Nutzung aller Mieter. Das Umfeld des „Lindenhofes“ wird noch durch einen Landschaftsarchitekten gestaltet.

Die Zimmermänner errichten einen Teil des Dachstuhls in Abbundbauweise. Quelle: Christamaria Ruch

Das Areal Eisenbahnstraße gehört zur Rosenplansiedlung und befindet sich vom Stadtzentrum aus betrachtet jenseits der Eisenbahnstrecke. „Das alles ist zentrumsnah und nah an den Verbrauchermärkten“, so Reiner Schiewe. Bereits Ende vergangenen Jahres begannen die Bauarbeiten. Zunächst wurde die Bodenplatte gegossen; wegen der Witterung mussten die weiteren Arbeiten bis Anfang März ruhen. Das Haus in Massivbauweise besteht aus Porenbetonmauerwerk. Landläufig ist dieser Baustoff als Gasbeton bekannt und erfüllt alle energetischen Anforderungen. „Massiv bauen ist aufwändiger aber nachhaltiger“, sagt Schiewe. Im Gebäude werden Spannbetondecken eingezogen; diese werden im Werk vorgespannt und sind bereits einen Tag nach Einbau begehbar. Auch das spart Zeit. „Alle Gewerke sind unter Vertrag und zeitlich eingetaktet“, umreißt er den eng bemessenen Zeitplan.

Am Mittwoch ist Richtfest

Das Dachtragwerk wird zum einen in klassischer Abbundbauweise, also vor Ort, errichtet. Zum anderen nutzen die Bauherren an den beiden Längsschiffen Nagelbrettbinder. Diese sind bereits im Werk zusammen gebaut und werden vorgefertigt installiert. Nun sind die Zimmermannsarbeiten so weit vorangeschritten, dass das Richtfest vor der Haustür steht. Dazu laden die Bauherren am Mittwoch, 24. Mai, die am Bau beteiligten Unternehmen und Vertreter der Behörden ein.

Am Sonnabend, 10. Juni, um 14 Uhr informieren Reiner und Wittmar Schiewe in der Burgstraße 44 in Wittstock, der ehemaligen Gaststätte „Alter Schwede“, Interessenten über den Bau und die Vermietung im „Lindenhof.“

Von Christamaria Ruch

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