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Ostprignitz-Ruppin Rheinsberger und Lindower CDU in Angriffslaune
Lokales Ostprignitz-Ruppin Rheinsberger und Lindower CDU in Angriffslaune
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20:58 21.01.2014
Heidrun Otto (M.) mit Frank Stege (l.) und Jan-Pieter Rau. Quelle: Christian Kranz
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Rheinsberg

Heidrun Otto könnte bei der Kommunalwahl im Mai für die CDU als Bürgermeisterkandidatin in Lindow antreten. Sie sei dazu bereit, sagte die heutige stellvertretende Bürgermeisterin der MAZ am Sonnabend auf dem CDU-Neujahrstreffen in Rheinsberg. Sie wolle aber der Delegiertenkonferenz nicht vorgreifen. Die Lindower CDU benennt ihre Kandidaten am Mittwoch, 29. Januar.

Lindows heutiger Bürgermeister Wolfgang Schwericke (SPD) und sein Amtsvorgänger Dieter Eipel (CDU) schlossen es am Sonnabend gegenüber der MAZ aus, sich im Mai noch einmal um das Amt des ehrenamtlichen Lindower Bürgermeisters zu bewerben.

Der hauptamtliche Rheinsberger Bürgermeister Jan-Pieter Rau (CDU) setzt große Hoffnungen auf die Kommunalwahl im Mai: seine eigene Wiederwahl steht zwar erst in vier Jahren an, doch die Rheinsberger Stadtverordnetenversammlung werde nach der Wahl acht Abgeordnete weniger haben und damit „auf Normalmaß“ reduziert. Bei acht mal drei mal drei Minuten Redezeit rechnet Rau – etwas überspitzt – mit 72 Minuten weniger Redebeiträgen pro Tagesordnungspunkt. Solange drei, vier „Selbstdarsteller“ in der Stadtverordnetenversammlung säßen, so Rau vor rund 60 CDU-Mitgliedern, so lange werde es kein gutes Verhältnis zur Verwaltung geben. Der CDU-Stadtverordnete Frank-Rudi Schwochow, der eine eigene Fraktion gründete, war nicht anwesend und wurde auch nicht erwähnt. „Dafür ist mir dieser schöne Tag viel zu schade“, sagte Rau. Ob die CDU Schwochow zur Wahl aufstelle, sei die Entscheidung der Mitglieder, sagte der Kreisvorsitzende Jan Redmann knapp. Angriffslustig ließen Redmann, der Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke und der Landtagskandidat Michael Gayck kein gutes Haar an der Landesregierung und erinnerten an die Europawahl, die zeitgleich mit der Kommunalwahl stattfindet. Rau kritisierte auch seinen Amtsvorgänger Manfred Richter (SPD): „Manche sagen, bei Herrn Richter war es besser, der hat die Steuern nicht eingetrieben. Nun, wir tun es.“ Deshalb stehe Rheinsberg jetzt finanziell besser da. Schon im März habe die Stadt einen beschlossenen Haushalt, versprach Rau. „Das gab es noch nie.“

Manfred Richter saß derweil nur 250 Meter weiter im Schlosstheater und leitete die Delegiertenkonferenz der SPD.

Von Christian Kranz

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