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Ostprignitz-Ruppin Lindow hat in Erscheinungbild investiert
Lokales Ostprignitz-Ruppin Lindow hat in Erscheinungbild investiert
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18:19 23.05.2015
Studentenblumen statt Stockrosen: Der Bauhof hat an der Londower Straße des Friedens Tagetes gepflanzt. Quelle: Schmettow
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Lindow
Fast wie Ostseestrand: An der Badewiese im Freibad wurde neuer Sand aufgeschüttet. Quelle: Schmettow

Neue Treppe führt ins seichte Wasser

Freiwillige Helfer sind am Wutzsee am Werk. Der pensionierte Lehrer Peter Tresp schneidet mit Genehmigung das Schilf an der Schönen Nonne und an der Wutzseebadestelle. Letztere hat die Lindower CDU in der vergangenen Woche gereinigt. In der Bucht vor dem Seniorenheim am Kloster haben Wilfried Janicke, Jürgen Schönfeld und Ulrich Kausel mit dem Bau des Kneipp-Pfades begonnen. Als Erstes haben die ehrenamtlichen Helfer eine Treppe gebaut, die in das seichte Wasser führt. Mit geringen Investitionen will die Stadt ihren Gästen dort eine neue Attraktion bieten.

Stadt investiert erneut ins marode Freibad

Teurer kommt die Stadtkasse in diesem Jahr das Freibad am Gudelacksee zu stehen. 12000 Euro sind im Haushalt eingeplant, um die zum Teil verrottete und abrandalierte Badeanstalt wieder vorzeigbar zu gestalten. Dafür hat die Firma Schubach bereits das hölzerne Gebäude mit den Toiletten und Umkleidekabinen von außen neu gestrichen. Die Firma des CDU-Stadtverordneten Hans-Jörg Schubach hatte das günstigste Angebot abgegeben, sagt Amtsdirektor Danilo Lieske (SPD). Innen wurden die Toiletten gereinigt und wieder in einen zumutbaren Zustand gebracht.

Das Toilettenhaus der Badeanstalt wurde von außen frisch gestrichen. Quelle: Schmettow

Nun sollen auch noch die Dachrinnen und die hölzernen Podeste verschwinden und durch Treppen ersetzt werden. Die beiden Badestege ließ Lindow bereits im Winter mit Fördergeld erneuern. Für die Kinder wurde am Ufer frischer Buddelsand aufgeschüttet.

Abgelehnt haben die Stadtverordneten den Antrag eines Nachbarn, eine Dienstbarkeit für ihr Grundstück an der Süßen Ecke einzutragen. Damit hätte sich die Stadt die Möglichkeit vergeben, dort vielleicht einmal einen Pavillon für Kurkonzerte zu errichten.

Von Christian Schmettow

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