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Lindow hat in Erscheinungbild investiert

Autos fahren bereits in die neuen Blumenbeete Lindow hat in Erscheinungbild investiert

In Lindow wird nicht gekleckert, sondern geklotzt: Pünktlich zum Frühjahr hat die Stadt in ihr Erscheinungsbild investiert. Es blüht in der Farbe Orange, die Badestellen sind gereinigt und die Toiletten im Freibad können sich auch wieder sehen lassen. Die Blumenbeete bereiten den Bürgern jedoch Sorge.

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Studentenblumen statt Stockrosen: Der Bauhof hat an der Londower Straße des Friedens Tagetes gepflanzt.

Quelle: Schmettow

Lindow. Zum Beginn der Saison hat die Stadt Lindow in ihr Erscheinungsbild investiert. Vor allem in die Badeanstalt am Gudelacksee, am Ufer des Wutzsees und in die Innenstadt haben Firmen, Freiwillige und der Bauhof in den vergangenen Wochen geklotzt. Entlang der Straße des Friedens ‒ der Lindower Ortsdurchfahrt ‒ dominiert nun die Farbe Orange. In den Baumscheiben zwischen den Parktaschen hat der Stadtbauhof Tagetes gepflanzt. Die Sommerblumen ersetzen die wild ausgesäten Stockrosen, die bisher auf den Baumscheiben blühten. Seit Jahren säumten die bunten Stauden in jedem Juli meterhoch die Ortsdurchfahrt. Einige Anwohnern vermissen sie, doch die Bürgermeisterin Heidrun Otto (CDU) wünscht sich ein einheitliches Erscheinungsbild. Sie appelliert an die Anwohner, nun an heißen Tagen auch die Tagetes vor ihren Häusern zu gießen. Diese wird auch Studentenblume, Sammetblume, türkische Nelke oder Totenblume genannt. Letzterer Name könnte sich für einige Pflänzlein bald als allzu wahr erweisen: Schon sind in jedem vierten Beet frische Spuren von Autoreifen zu erkennen. Einige Autofahrer nehmen es beim Parken offenbar nicht so genau mit den Stellflächen und rangieren munter durchs frische Blumenbeet.

Fast wie Ostseestrand: An der Badewiese im Freibad wurde neuer Sand aufgeschüttet.

Quelle: Schmettow

Neue Treppe führt ins seichte Wasser

Freiwillige Helfer sind am Wutzsee am Werk. Der pensionierte Lehrer Peter Tresp schneidet mit Genehmigung das Schilf an der Schönen Nonne und an der Wutzseebadestelle. Letztere hat die Lindower CDU in der vergangenen Woche gereinigt. In der Bucht vor dem Seniorenheim am Kloster haben Wilfried Janicke, Jürgen Schönfeld und Ulrich Kausel mit dem Bau des Kneipp-Pfades begonnen. Als Erstes haben die ehrenamtlichen Helfer eine Treppe gebaut, die in das seichte Wasser führt. Mit geringen Investitionen will die Stadt ihren Gästen dort eine neue Attraktion bieten.

Stadt investiert erneut ins marode Freibad

Teurer kommt die Stadtkasse in diesem Jahr das Freibad am Gudelacksee zu stehen. 12000 Euro sind im Haushalt eingeplant, um die zum Teil verrottete und abrandalierte Badeanstalt wieder vorzeigbar zu gestalten. Dafür hat die Firma Schubach bereits das hölzerne Gebäude mit den Toiletten und Umkleidekabinen von außen neu gestrichen. Die Firma des CDU-Stadtverordneten Hans-Jörg Schubach hatte das günstigste Angebot abgegeben, sagt Amtsdirektor Danilo Lieske (SPD). Innen wurden die Toiletten gereinigt und wieder in einen zumutbaren Zustand gebracht.

Das Toilettenhaus der Badeanstalt wurde von außen frisch gestrichen.

Quelle: Schmettow

Nun sollen auch noch die Dachrinnen und die hölzernen Podeste verschwinden und durch Treppen ersetzt werden. Die beiden Badestege ließ Lindow bereits im Winter mit Fördergeld erneuern. Für die Kinder wurde am Ufer frischer Buddelsand aufgeschüttet.

Abgelehnt haben die Stadtverordneten den Antrag eines Nachbarn, eine Dienstbarkeit für ihr Grundstück an der Süßen Ecke einzutragen. Damit hätte sich die Stadt die Möglichkeit vergeben, dort vielleicht einmal einen Pavillon für Kurkonzerte zu errichten.

Von Christian Schmettow

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