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Lindow setzt auf Fördermittel

Weitere Investitionen in die Stadt Lindow setzt auf Fördermittel

Mehr als zweieinhalb Millionen Euro hat Lindow schon aus dem Fonds für notleidende Kommunen erhalten. Nun sollen von diesem Jahr an weitere 390 000 Euro Fördermittel hinzukommen. Das Geld ist unter anderem für Straßenbeleuchtung gedacht und für den Pavillon auf dem Marktplatz, der erst vor 16 Jahren mit Fördergeld errichtet wurde.

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Der Tourismuspavillon auf dem Marktplatz in Lindow.

Quelle: Christian Schmettow

Lindow. 390 000 Euro Fördermittel erwartet der Lindower Amtsdirektor Danilo Lieske in den nächsten drei Jahren für die Stadt Lindow. Das teilte der Verwaltungschef den Stadtverordneten mit. Die verpflichteten sich wiederum, die investive Schlüsselzuweisung – also Geld, das die Stadt vom Land bekommt, um damit in Lindows Infrastruktur zu investieren – als Eigenanteil für diese Fördermittel zurückzulegen. Denn das kommunale Investitionsprogramm sieht für die Fördermittel einen zehnprozentigen Eigenanteil vor.

Für dieses Jahr hat die Lindower Verwaltung zunächst einmal 90 000 Euro für Planungskosten angefordert. Für 2017 hat Danilo Lieske dann die weiteren 300 000 Euro als Bedarf angemeldet. Das Geld könnte unter anderem dafür ausgegeben werden, weitere Straßenlampen zu erneuern und auf die sparsame Leuchtdioden-Technik umzustellen.

Auch für den Abriss oder den Umbau des Tourismuspavillons auf dem Lindower Marktplatz könnte die Stadt womöglich Fördermittel brauchen. Der Pavillon aus Glas und Stahl war erst vor 16 Jahren gebaut worden – ebenfalls mit Fördergeld. In jedem Fall soll die Stadt in diesem Jahr nun eine Entscheidung zum Pavillon treffen, fordert der Amtsdirektor.

Lindow hatte schon 2013 und 2014 mehr als 2,55 Millionen Euro aus dem Fonds für notleidende Kommunen (so genannter Bettelfonds) geschenkt bekommen und damit in Straßen, Beleuchtung, Schule und Sportplatz investiert.

Von Christian Schmettow

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