Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Lindow will mehr Kurtaxe

Stadt kalkuliert Beitrag neu Lindow will mehr Kurtaxe

Inhaber von Zweitwohnungen in Lindow mussten bislang zwar zusätzlich Steuer entrichten – von der Kurtaxe waren sie aber befreit. Das hat sich jetzt geändert: Die Stadtvertreter haben mehrheitlich beschlossen, dass die nun zur Kasse gebeten werden. Abgelehnt haben sie aber, dass Touristen auch im Winter die Abgabe bezahlten sollen – zumindest vorerst.

Voriger Artikel
Fahrgast vermutet Bombenleger im Bus
Nächster Artikel
Kinder im Schlafanzug und allein unterwegs

Lindows Bungalowbesitzer sollen nun blechen.

Quelle: Schmettow

Lindow. Besitzer von Bungalows müssen nun genauso wie alle anderen Zweitwohnungszahler in Lindow die Kurtaxe bezahlen. Das haben die Stadtverordneten mehrheitlich beschlossen. Bungalow-Besitzer sind ab jetzt verpflichtet, einen Jahresbeitrag von 25 Euro zu entrichten.

Einen weiteren Vorschlag der Stadtverwaltung, auch im Winter von den Touristen einen Kurbeitrag zu erheben, haben die Stadtvertreter abgelehnt – zumindest vorerst. Sie folgten dabei der Forderung des FDP-Stadtverordneten Bert Groche. Von November bis März seien in der Kommune ohnehin fast nur Tagesgäste unterwegs; zusätzliche Einnahmen für die Stadtkasse würden also sehr gering ausfallen. „Dann sollten wir lieber die Kurtaxe im Sommer erhöhen“, forderte Groche. Eine solche Änderung sei aber nicht so einfach durchzusetzen, merkte Hauptamtsleiter Doris Bergmann an. Denn um eine Steigerung zu rechtfertigen, müssten die Beiträge neu kalkuliert werden. Und das werde das Lindower Rathaus nicht auf Anhieb schaffen.

Die Rathausmitarbeiterin machte sich für eine schnelle Lösung stark. Die Drei-Seen-Stadt gebe viel für ihre Gäste aus. Allein durch das Betreiben des Tourismuspavillons sei im vergangenem Jahr ein Minus von 38 000 Euro entstanden; in den Jahren 2013 und 2014 waren es sogar je 47 000 Euro. Über die Kurtaxe nehme die Stadt im Moment aber nur etwa 20 000 Euro ein. „Wir könnten das Defizit durch ganzjährige Taxenerhebung nicht aufheben, aber etwas abmildern“, so Bergmann. Die Stadtvertreter entschieden trotzdem anders. Sie verlangten, dass die Kommune den Beitrag neu kalkuliert.

Von Celina Aniol

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostprignitz-Ruppin

Die olympischen Spiele werden künftig nicht mehr bei ARD und ZDF übertragen - eine gute Entscheidung?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg