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Lindow Visionen für den Tourismus
Lokales Ostprignitz-Ruppin Lindow Visionen für den Tourismus
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00:22 13.10.2018
Beliebtes Ausflugsziel: Kloster Lindow. Quelle: Peter Geisler
Lindow

Lindow muss sich entscheiden. Will die Drei-Seen-Stadt ihren Titel als „staatlich anerkannter Erholungsort“ behalten, muss sie bis zum 31. Juli 2020 ein Konzept vorlegen, wie sie sich als Erholungsort weiter entwickeln will. Das hatte der Landesfachbeirat nach seinem Besuch im Mai verlangt.

Noch allerdings ringen die Stadtverordneten mit der Frage, ob sie ein teures Konzept in Auftrag geben wollen. Lediglich die Mitglieder des Tourismusausschusses hatten sich in dieser Woche einstimmig für ein solches Papier ausgesprochen.

Die Anbieter müssen mitziehen

Bürgermeisterin Heidrun Otto möchte den Titel unbedingt für die Stadt erhalten. Allerdings weiß auch sie, dass das Erstellen eines Konzeptes nur sinnvoll ist, wenn die touristischen Anbieter auch mitziehen. „Wir alleine können es nicht stemmen“, sagte sie. „Wir brauchen die Hilfe aus der Wirtschaft.“

Um möglichst viele Anbieter mit ins Boot zu holen, soll es demnächst einen Runden Tisch geben. Burghard Wulschke, der mit seinem Sohn Christoph den Lindower Yachthafen betreibt, würde einen solche Gesprächsrunde begrüßen. „Wir brauchen Visionen für die Zukunft und dafür, wie es für die nächste Generation weitergeht.“

Attraktiv für Investoren

Auch Ausschussmitglied Hansjörg Schubach (CDU) sprach sich dafür aus, den Titel zu erhalten. Wer Investoren nach Lindow holen wolle, müsse um den Titel kämpfen. „Das ist keine Quälerei“, sagte er. „Das ist eine Auszeichnung.“

Ende September hatten die Mitglieder des Hauptausschusses durchaus kritisch über den Titel „staatlich anerkannter Erholungsort“ diskutiert. Peter Hellmann (SPD) etwa hatte Zweifel, ob Lindow wirklich von dem Titel profitiert. Er bemängelte zudem fehlendes Engagement für den Erhalt des Titels. Auch der Landesfachbeirat hatte mangelnde Kooperation der touristischen Akteure und fehlende Angebote bemängelt.

Von Frauke Herweg

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