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Lindow Kinder pflanzen Baum des Jahres
Lokales Ostprignitz-Ruppin Lindow Kinder pflanzen Baum des Jahres
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00:33 02.05.2018
Die Alt Ruppiner Kinder mit dem Baum des Jahres. Quelle: Peter Lenz
Herzberg

Zu einer besonderen Unterrichtsstunde trafen sich am Samstag etwa 15 Drittklässler der Grundschule Alt Ruppin mit ihren Eltern und Geschwistern sowie ihrer Klassenlehrerin Brit Eckermann, um eine Esskastanie als „Baum des Jahres 2018“ auf dem Naturpfad am Waldhof Herzberg zu pflanzen. Eingeladen hatte der Regionalverband Ruppin der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald.

Jagdhornbläser zum Auftakt

Wie unter Wald- und Forstarbeitern oder auch Jägern üblich, wurde die Veranstaltung ganz zünftig von der Jagdhornbläsergruppe Ruppin eröffnet, bevor die Kinder Lieder und Gedichte über Wald und Natur aufführten. Waldhof-Inhaber Gerd Dathe und Annett Engelmann, Vorsitzende des Regionalverbandes der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, betonten in ihren Ansprachen, wie wichtig der Erhalt der Natur ist. Dathe verwies dabei auf die Tradition in Herzberg, wo in diesem Jahr bereits zum 30. Mal ein Baum des Jahres gepflanzt werde.

Der fürs Pflanzen verantwortliche Forstingenieur Lutz Preuße erklärte den Kinder die Vorgehensweise – und dass nicht nur ein, sondern drei Bäume gepflanzt würden, um sicherzustellen, dass immer einer überlebt. Mit den bereitgestellten Spaten und Harken wurde so ein Baum nach dem anderem gepflanzt und gesichert. Als Belohnung erhielt jedes Kind ein Basecap mit dem Schriftzug „Esskastanie“.

Viel Spannendes auf einer Tour durch den Wald

Im Anschluss ging es dann mit dem Revierförster Pierre Gulz quer durch den Wald. Dabei konnten die Kinder viel über eine inzwischen nicht mehr praktizierte, aber sehr alte Tradition der Harzgewinnung erfahren. Anhand von vorbereiteten Bäumen erklärte Gulz die einzelnen Schritte des „Harzens“ und erzählte Geschichten und Episoden darüber. Für die Kinder ein kleiner Ausflug in die jüngere Vergangenheit – und einige konnten berichten, dass die eigenen Großeltern noch mit diesem Handwerk ihren Lebensunterhalt verdienten.

Bei Bratwurst, Gulaschsuppe, Getränken, strahlendem Sonnenschein und guter Stimmung bei allen Beteiligten ging der Tag zu Ende. Für die Lehrerin Brit Eckermann war es wichtig, die Kinder mit dem Thema Wald und Natur in Verbindung zu bringen und sie so auf diesen Tag vorzubereiten. Bereits im Unterricht hatten sich die Kinder ausgiebig damit beschäftigt.

Von Peter Lenz

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