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Lindow Linedancer feierten ausgelassen auf der Mustang-Ranch
Lokales Ostprignitz-Ruppin Lindow Linedancer feierten ausgelassen auf der Mustang-Ranch
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12:04 30.09.2018
Beim Linedance Wochenende und Country und Western Abend auf der Schönberger Mustang-Ranch war Können und Spaß angesagt. Quelle: Regine Buddeke
Schönberg

Aus der Reihe tanzen ist ein geflügeltes Wort, das bei den Linedancern durchaus seine Berechtigung hat. Denn – wenn es nicht gerade die trauten Paartänze sind – ist es für die Tanzgemeinde Ehrensache, in Reih und Glied synchron zu shuffeln, steppen, crossen. Nicht ganz einfach, macht aber Spaß. Das sieht man schon daran, dass die Schönberger Mustang-Ranch einmal mehr hunderte Besucher aus Nah und Fern anlockte, die sich im urigen Ranch-Ambiente mal wieder die Beine vertreten wollten.

Kalt und heiß zugleich: Bei herbstlich-kühlem Wetter tanzten sich die Linedancer ordentlich warm: Heiße Musik kam am Freitagabend aus der Konserve von DJ Westco und am Samstag von The Lucky Strings.

„Discofox ist leichter“, sind sich Monique Siemonsen und Thomas Levin einig. Die beiden Hamburger sind zum ersten Mal auf Renos und Riccis Ranch und haben früh einen Workshop mitgemacht. „Da hat ja jeder Tanz seine eigene Choreografie“, sagt er und sie ergänzt: „Ist sicher ein prima Gehirnjogging und man kann es auch super ohne Partner tanzen – wird aber wohl nicht unser Sport werden. Schön wäre, wenn man es nicht lernen müsste, sondern schon könnte“ , schmunzelt sie.

Zuschauen indes ist allemal ein Vergnügen, befinden die beiden und loben vor allem das Ambiente. „Wenn man sich Fotos von den Anfängen der Ranch ansieht, kann man jetzt nur den Hut ziehen. Alle Achtung, was die beiden hier so liebevoll gestaltet haben.“ Auch von der Linedance-Gemeinde schwärmen beide: „Man bekommt leicht Kontakt, alle sind gut drauf und so toll verkleidet“, sagt Monique.

Bei den Workshops lernen die Teilnehmer neue Choreos ...

Das kann man laut sagen: Hunderte Cowboys und Cowgirls warten nach den schweißtreibenden Workshops des Tages nur darauf, ins alte oder nagelneue Westernkostüm zu schlüpfen und es den Gleichgesinnten vorzuführen – neben dem ein oder anderen neuen Tanz. Davon haben die Linedancer bei DJ Westco, der auch als Trainer fungiert, gleich zwei gelernt: Den „Better Days“ und „Paradise“. Der Name ist Programm. „Ein bissel Herausforderung war dabei“, verrät DJ Westco. „Aber es waren alle gut bei der Sache und hatten Spaß.“ Gut 60 Schüler hatte er am Samstagvormittag.

Reno Juran hatte indes für weit mehr Gäste zu sorgen. „500 Leute – das ist schon eine gute Nummer. Und für eine Herbstveranstaltung habe ich mit 94 Wohnwagen deutlich mehr als im Vorjahr gehabt.“ Im Sommer seien es meist mehr als 100.

Wo am Freitagabend beim Linedance-Fest noch zu Konservenmusik aus DJ Westcos Technik getanzt wurde, ging traditionell der samstägliche Country- und Westernabend mit Live-Musik über die Bühne. The Lucky Strings aus Fürstenwalde legten sich gut ins Zeug und die Menge ließ sich nicht lange auf die Tanzfläche bitten.

... die sie beim abendlichen Country- und Westernfest gleich anwenden können

Ein Überraschungs-Act war der Auftritt der Kelleraner Landfrauen. „Reno hat uns eingeladen, er hat uns beim Kelleraner Dorffest gesehen“, sagt Liane Stenzel – ein wenig Lampenfieber schimmert in ihrem Blick und der ihrer Kollegin Cordula Pahl. „Wir sind ja keine Profitänzer. Eigentlich sind nur unsere Kostüme toll. Wer weiß ob das hierher passt“, bangt sie.

Aber wenige Minuten später muss sie sich keine Sorgen mehr machen. Im dichten Kreis stehen die Linedancer und beklatschen die beiden Damen im Fatsuit und im Pferd-Cowboy-Outfit und singen begeistert mit: „Ich will’n Cowboy als Mann.“

Von Regine Buddeke

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