Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Lindow Neuer Anlauf für die zwei Segelvereine
Lokales Ostprignitz-Ruppin Lindow Neuer Anlauf für die zwei Segelvereine
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:26 07.12.2018
Lindows Bürgermeisterin Heidrun Otto (CDU) bat die zwei Segelvereine inständig, mehr miteinander zu reden. Quelle: Andreas Vogel
Lindow

Der seit Jahren schwelende Streit zwischen den zwei Lindower Segelvereinen SCL und LRS über das gemeinsam genutzte Vereinsgelände soll im nächsten Jahr beigelegt werden. Das hat am Donnerstagabend Rudi Mixdorf, der Chef des SC Lindow, nach einer turbulenten Debatte der Stadtverordneten im Bürgerhaus versprochen.

SCL hält Papier für unausgereift

Die Abgeordneten sollten eigentlich über einen Pachtvertrag zwischen dem SC Lindow (SCL), den Lindowern Regatta-Seglern (LRS) und der Stadt Lindow zur weiteren Nutzung des Vereinsgeländes abstimmen. Doch dazu kam es nicht. Grund: Mixdorf erklärte, dass der SCL das vom Amt erarbeitete Papier für unausgereift hält und dieses zudem kein Zusammenleben beider Vereine ermöglichen würde. Mixdorf bat deshalb darum, die Abstimmung über den Vertrag zu vertagen. Auch die Mitglieder des SC Lindow hätten sich für eine Verlängerung des jetzigen Pachtvertrages um mindestens ein Jahr ausgesprochen, sagte SCL-Trainer Eckhard Döblitz.

Die weitere gemeinsame Nutzung des Geländes könnte ein erster Versuch für eine Zusammenarbeit der beiden Vereine sein, räumte Tony Groche vom Vorstand des LRS auf Nachfrage ein.

Die Regatta-Segler wollen bauen

Ein Knackpunkt ist die Entwicklung des sogenannten Forsthausgeländes. Das Amt Lindow sowie die Kreisverwaltung hätten den Lindower Regatta-Seglern von diesem Projekt aus Naturschutzgründen abgeraten, sagte Groche. Allein das Verfahren, um dort möglicherweise bauen zu dürfen, würde demnach fünf Jahre dauern und Kosten von 25.000 Euro verursachen – ohne Garantie dafür, dass die LRS dort ein Gebäude errichten dürfen.

Bürgermeisterin Heidrun Otto (CDU) erklärte zwar, dass der gemeinnützige Verein laut einer Auskunft von Planer Jörg Lewin von Plankontor wohl eine 75-prozentige Chance für eine Baugenehmigung habe. Doch das brachte die Abgeordneten auch nicht weiter.

Appell der Bürgermeisterin

Frank Bohry (CDU) beantragte deshalb, dass der jetzige Vertrag, der am 31. Dezember endet, um ein Jahr verlängert wird. „Der neue Vertrag würde den Zustand zwischen den Vereinen nicht verbessern“, so Bohry.

Diesem Vorstoß stimmten neun Abgeordnete zu, sieben waren dagegen, einer enthielt sich der Stimme. „Ich bitte beide Vereine inständig. Redet miteinander, ihr seid doch alle Lindower“, appellierte Bürgermeisterin Otto an die Streitparteien.

Von Andreas Vogel

Eine Fliesenleger-Auszubildene aus Zernitz-Lohm will die nächste Miss Handwerk werden. Und sie hat richtig gute Chancen, ist sie doch schon Cover-Girl.

07.12.2018
Neuruppin MAZ-Adventskalender: Das Türchen für den 3. Dezember - Die Geschichte der Siechenhauskapelle in Neuruppin

Die Siechenhauskapelle wurde erbaut, bevor Columbus Amerika entdeckte. Aus dem kleinen Gotteshaus wurde ein Ort, an dem man sich trauen lassen, aber auch feiern und tagen kann.

06.12.2018

Oliven, Linsen oder Senf – im geplanten Garten des Buches in Lindow sollen Pflanzen aus Bibel, Talmud und Koran wachsen. Im Januar beginnen die Arbeiten. Später als zunächst geplant.

29.11.2018