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Lindower Baumpflanzaktion endet

80 neue Bäume Lindower Baumpflanzaktion endet

Fast 70 Bäume hatten bei Sanierungsarbeiten auf dem Lindower Klostergelände gefällt werden müssen. Als Ersatz sollten 50 neue Bäume gepflanzt werden. Dieses Soll ist längst erfüllt. Im Rahmen von „Deine Linde für Lindow“ sollen am Sonnabend die letzten Bäume gesetzt werden.

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Kloster Lindow: Auf dem Klostergelände sollen am Sonnabend acht weitere Bäume gepflanzt werden.

Quelle: Peter Geisler

Lindow. Schöner Schlusspunkt: Zum Abschluss des Projektes „Deine Linde für Lindow“ wollen Baumpaten am kommenden Sonnabend noch einmal acht Bäume auf dem Lindower Kloster­gelände pflanzen. „Die bislang wenig erkennbare Allee, die im Stil der Romantik gepflanzt worden war, wird dann wieder komplett sein“, sagt der Vorsitzende des Stiftskapitels Kloster Lindow, Horst Borgmann.

In dem Projekt waren in den vergangenen Jahren mehr als 70 Bäume im Kloster, in der Stadt und auf dem Werder gepflanzt worden. Paten übernahmen die Anschaffungskosten für die Bäume, die je nach Exemplar bis zu 500 Euro teuer waren. Meist beteiligten sich Leute aus der Region an dem Projekt. Doch auch eine Wiesbadenerin pflanzte einen Baum. Horst Borgmann selbst übernahm die Patenschaft für zwei Birnbäume – für das Projekt waren nicht nur Linden gepflanzt, sondern auch eine Streuobstwiese angelegt worden.

Bei Sanierungsarbeiten hatten Bäume gefällt werden müssen

Entstanden war die Idee während der Sanierungsarbeiten im Kloster. Damals hatten 69 Bäume gefällt werden müssen. „Einige der Bäume bekamen zu wenig Licht“, sagt Borgmann. Andere drohten mit ihren Wurzeln Grabplatten wegzudrücken. Die Untere Naturschutzbehörde genehmigte die Fällung unter der Auflage, 50 neue Bäume zu pflanzen. „Diese Pflanzschuld wird deutlich übererfüllt“, sagt Borgmann. Rechnet man die Bäume mit ein, die am Wochenende gepflanzt werden sollen, wurden 80 Bäume für die Stadt gespendet.

Borgmann sieht einen weiteren Zugewinn durch das Projekt. Wer einmal einen Baum in Lindow gepflanzt habe, identifiziere sich viel stärker mit dem Ort. „Das ist auch eine touristische Hilfe“, findet er. „Ich komme immer wieder zurück, denn ich bin ganz anders mit dem Ort verwurzelt.“

Von Frauke Herweg

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