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Lindower Revierpolizist geht in Ruhestand

Abschied nach 18 Jahren Lindower Revierpolizist geht in Ruhestand

18 Jahre lang passte Bernhard Kinder in den Lindower Gefilden auf, dass alles mit Recht und Ordnung zugeht. Nun geht der Revierpolizist der Drei-Seen-Stadt in den Ruhestand nach insgesamt 35 Dienstjahren, in denen er auch bei der Kriminalpolizei tätig war.

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Lindows Ordnungsamtsleiterin Carmen Noack verabschiedet Bernhard Kinder, der in der Drei-Seen-Stadt 18 Jahre lang Revierpolizist war.

Quelle: Celina Aniol

Lindow. Wenn er morgens ins Rheinsberger Büro kam, dann griff er zuallererst zum Telefonhörer, um das Ordnungsamt anzurufen und stets dieselbe Frage zu stellen: „War was in Lindow?“ Dann hörte Bernhard Kinder aufmerksam zu. Erst wenn dieses Pflichtgespräch beendet war, hatte der Polizist Zeit für andere Aufgaben.

18 Jahre lang lag Bernhard Kinder das Amt Lindow ganz besonders am Herzen. Nun geht der 60-jährige Lindower Revierpolizist nach 35 Dienstjahren in den Ruhestand. Sein erster Tag als Pensionär ist zwar erst der 1. April. Da er davor aber noch seinen Resturlaub nimmt, bleibt sein Schreibtisch schon ab Montag leer. Blumen, einen Gutschein und viele warme Worte für ihn gab es beim offiziellen Abschied in der Stadtverordnetenversammlung von Lindow am Donnerstagabend.

Amtsdirektor Danilo Lieske plauderte dabei auch über die beruflichen Stationen Kinders, der 1981 als Neuruppiner Schutzpolizist seine Karriere begann und später bei der Einsatztruppe der Kriminalpolizei weitermachte, bevor er das Revier Drei-Seen-Stadt übernahm. „Ich habe Sie nie aufbrausend erlebt“, lobte Lieske. Kinder habe sich stattdessen immer mit der nötigen Gelassenheit mit den Problemen ausein­andergesetzt. „Sie sind in Lindow gut verankert, beim Ordnungsamt und den Bürgern beliebt.“ Dass die Kommune in der Kriminalitäts­statistik immer ganz unten stand, sei ebenfalls sein Verdienst. Als einen „engagierten Mitstreiter“, „gestandenen Polizisten mit einer ausgleichenden Art“ lobte ihn auch Lutz Wilke, der bis Ende 2015 die Rheinsberger Polizei leitete.

Von Celina Aniol

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