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Ostprignitz-Ruppin Lindower Thomas Herrmann erhielt Ehrennadel
Lokales Ostprignitz-Ruppin Lindower Thomas Herrmann erhielt Ehrennadel
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00:31 26.11.2015
Thomas Herrmann mit seinem Ehrenamts-Pokal. Quelle: Regine Buddeke
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Lindow

„Ehrenamt ist unbezahlbar“, sagt Lindows Amtsdirektor Danilo Lieske aus voller Überzeugung. Für ihn ist der Tag des Ehrenamtes, an dem in Lindow alljährlich Menschen ausgezeichnet werden, die sich um ihren Verein verdient gemacht haben, ein besonderer Tag. In diesem Jahr stand der Tag ganz im Geiste des Sportes. Sportvereine gibt es im Amtsbereich Lindow einige. 30 Sportsfreunde waren es denn auch, die zu diesem Anlass eine Urkunde und einen Pokal von Danilo Lieske und dem Chef des SV Grün-Weiß, Peter Hellmann, in Empfang nehmen durften: zwei Schützen aus Rüthnick, vier Trainer vom Herzberger Sportverein – alle anderen haben sich im Lindower Sportverein Grün-Weiß engagiert. Zwei von Ihnen wurden überdies mit der Ehrennadel des Kreissportbundes in Bronze ausgezeichnet: Ronald Erstling für seine langjährigen Verdienste um den Lindower Volleyball – er ist nicht nur einer der Haupt-Akteure im Mixed-Team, sondern trainiert auch Lindower Grundschüler in der Volleyball-AG. Der zweite Geehrte ist Thomas Herrmann – auch er hat das Bälle-Fieber in sich, nur dass die Bälle, die er spielt, weit kleiner sind. Aber nicht weniger scharf.

„Mein Papa war Segler, und auf dem Gelände stand eine Tischtennisplatte“, erinnert sich der 54-Jährige an die Anfänge – 40 Jahre ist das mittlerweile her. „Wir waren viele Kids in der Straße – und haben oft gespielt: in der alten Badeanstalt, oder einfach nur auf Spanplatten. Was halt gerade da war.“ Das Virus ist er nicht mehr losgeworden – auch wenn er ab und an bei den Fußballern mitmischte. „Ich hatte sogar mal eine Handball-Mädchenmannschaft trainiert“, sagt Thomas Herrmann. Seit sieben Jahren ist er nun schon der Chef der Sektion Tischtennis – 16 Mitglieder treffen sich jeden Dienstagabend zum schnippeln und schmettern. Und gerne auch dann und wann zum schnattern – wenngleich man das bei den Männern wohl eher fachsimpeln nennen muss. Denn Frauen gibt es keine in der Sektion. „Wir suchen aber immer neuen Nachwuchs“, so Herrmann, „gerne auch weiblichen“. Die Frauen der derzeitigen Spieler sind anderweitig aktiv, bringen sich mehr in die Rundum-Versorgung bei Festen und Turnieren ein. Denn da lassen die Tischtennis-Freunde nichts anbrennen. Neben der regulären Spielzeit – die Lindower mischen in der zweiten Kreisklasse mit – veranstalten sie alljährlich eine Vereinsmeisterschaft. „Da spielt dann jeder gegen jeden“, erzählt der Ur-Lindower. Das Allergrößte sei jedoch das jährlich Pokalturnier. Seit 23 Jahren zieht das sportliche Ereignis nun schon die Fans und befreundeten Vereine des Kreises an. „Die meisten fragen schon lange im Voraus an.“ Dann ist die Halle voll. Und das nicht nur wegen der Buletten und Kuchen, die die Spielerfrauen am Rande des Geschehens anbieten.

Derzeit sind die Lindower im Besitz des begehrten Wanderpokals. Das liegt zum guten Teil auch an Thomas Herrmann selbst. Seit etlichen Jahren schon ist er nicht nur Lindower Vereinsmeister – er führt auch oft die Rangliste in seiner Turnier-Klasse an. Als Trainer sieht er sich indes nicht. „Gut, ich bin der Dienstälteste und habe die meiste Erfahrung. Da gebe ich schon mal den ein oder anderen Tipp.“

Im nächsten Jahr feiert die Sektion Tischtennis ihr 40-jähriges Bestehen – für den Ehrenamtler Thomas Herrmann bedeutet das viel -Arbeit. Aber auch viel Spaß.

Von Regine Buddeke

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