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Lindower Wehr bekommt neue Drehleiter

Haushalt beschlossen Lindower Wehr bekommt neue Drehleiter

Die Lindower Amtswehr braucht eine neue Drehleiter – die Reparaturkosten für die alte Leiter sind schlichtweg zu hoch. In diesem Jahr plant das Amt deshalb 335000 Euro für den Kauf einer gebrauchten Drehleiter ein. Offen ist, ob das Amt tatsächlich die gesamte Summe ausgeben muss.

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In Lindow soll eine neue Drehleiter stationiert werden.

Quelle: Peter Geisler

Lindow. Über den mit Abstand größten Posten im Lindower Amtshaushalt wurde nicht lange diskutiert. 335 000 Euro sind in diesem Jahr für den Kauf einer gebrauchten Drehleiter eingeplant. Auch wenn diese Ausgabe die liquiden Mittel des Amtes zusammenschrumpfen lässt, sprachen sich die Mitglieder des Amtsausschusses am Montagabend für die Anschaffung aus. Bei der alten Drehleiter seien so hohe Reparaturkosten zu befürchten, dass es sinnvoller sei, in eine neue Drehleiter zu investieren, sagte Hauptamtsleiterin Doris Bergmann.

Offen ist allerdings, ob das Amt tatsächlich die gesamte Summe ausgibt. Bergmann hat die Summe bislang nur eingeplant. Möglich ist auch, dass das Amt eine Drehleiter least oder sich für ein preiswerteres Modell entscheidet. „Wir überlegen noch.“

Amt investiert auch in Lindower Grundschule

Mit weiteren 11 000 Euro will das Amt ein Bauhof-Fahrzeug aufrüsten – während der Wintermonate soll ein spezielles Streugerät aufgesetzt werden können. Auch die Lindower Grundschule ist fest im Haushalt eingeplant. 5000 Euro sind für die Ausstattung vorgesehen – nach Angaben Bergmanns könnte diese Summe für einen Klassensatz Tablets oder Beschallungstechnik ausgegeben werden. Weitere 5000 Euro sollen für einen neuen Zaun und weitere 4000 Euro für zusätzliche Lehrmaterialien investiert werden.

Wie auch Fehrbellin will das Amt Lindow in diesem Jahr ein kommunales Energiekonzept erstellen. Aus dem Papier soll hervorgehen, wie viel Energie die Gemeinde verbraucht und wo sie möglicherweise Energie einsparen kann. „Alle Förderprogramme verlangen ein Energiekonzept“, sagte Amtsdirektor Danilo Lieske. „Es ist die Voraussetzung dafür, dass Geld fließt.“ Die Verwaltung hofft, 21 000 Euro an Fördermitteln für die Erstellung des Konzeptes zu bekommen. 9000 Euro müsste das Amt an eigenen Mitteln aufbringen.

Ebenfalls ein größerer Posten im Haushalt: der Kampf gegen den Eichen-Prozessionsspinner. 6500 Euro sind in diesem Jahr für die Bekämpfung des Schädlings eingeplant.

Von Frauke Herweg

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