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Ostprignitz-Ruppin Lindower freuen sich auf 2016
Lokales Ostprignitz-Ruppin Lindower freuen sich auf 2016
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00:29 11.01.2016
Amtsdirektor Danilo Lieske und die Kita-Kinder wünschen den Lindowern ein gutes Jahr 2016. Quelle: Christian Schmettow
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Lindow

Schneematsch und leichter Regen. Nachdem Lindow zum Wochenanfang noch von der weißen Pracht verschont geblieben ist (die Schneefallgrenze lag kurz hinter Alt Ruppin), präsentiert sich das Städtchen zum Neujahrsempfang am Freitag ganz in Weiß. So ist es wohl eher symbolisch gemeint, wenn der Lindower Amtsdirektor Danilo Lieske (SPD) davon spricht, dass die Vorzeichen für die Stadt vor einem Jahr weitaus verregneter waren als 2016. Und dann sei es doch ein überraschend gutes Jahr geworden für Lindow, so der Amtsdirektor. Dank Fördermitteln und Unterstützung aus dem Fonds für notleidende Kommunen konnte Lindow mehr bewegen als manch reichere Gemeinde.

„Oberschneemann“ Danilo Lieske. Quelle: Christian Schmettow

„Die größte Herausforderung war die Aufnahme der Asylbewerber einen Tag vor Weihnachten“, sagt die Bürgermeisterin Heidrun Otto (CDU) mit Blick auf das Übergangswohnheim in Klosterheide. „Ich habe nicht gewusst, dass es in Lindow so viele hilfsbereite Menschen gibt, die mit Herz dabei sind.“

Dann ergreifen die Lindower Kita-Kinder das Mikrofon und erzählen vom Zipfel-zapfel-kipfel-kapfel-Bratapfel und vom Schneeflöckchen Weißröckchen. Bürgermeisterin und Amtsdirektor bekommen von den Kindern gebastelte Schneemänner um den Hals gehängt, und der Verwaltungschef Lieske gibt zu: „Ich bin hier der Oberschneemann.“

Als solcher hofft der 2015 Wiedergewählte weiter auf Fördermittel für den staatlich anerkannten Erholungsort. Dessen Tourist-Information auf dem Marktplatz wird in diesem Jahr im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses und der Lokalpolitik stehen. Da ist sich Bürgermeisterin Heidrun Otto sicher. Die Diskussion darum, ob man den vor 15 Jahren erst mit Fördermitteln gebauten Pavillon wieder abreißen oder doch sanieren soll, ob die Tourist-Information auf dem Marktplatz bleiben oder doch in das Bürgerzentrum Alte Schule umziehen soll, ist ein Aufreger­thema in der Kleinstadt und Gegenstand einer Studie. Die meisten Einheimischen sind für den Erhalt des Pavillons auf dem Marktplatz. Doch die Politik hat am Freitag Pause vor dem Rathaus. Glühwein, Kuchen, Bratwurst und einfach nur Beisammensein, darum geht es an diesem Tag.

Von Christian Schmettow

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