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Linke feierten Sommerfest auf Amtshof

Wittstock Linke feierten Sommerfest auf Amtshof

Die Bundestagswahl sowie Kommunalwahlen stehen unmittelbar vor der Tür. So drehte sich auch das diesjährige Sommerfest der Partei „Die Linke“ auf dem Wittstocker Amtshof um politische Ziele. In einer Diskussionsrunde legten der Bürgermeisterkandidat von Rheinsberg, Freke Over, und die Bundestagsabgeordnete Kirsten Tackmann ihre Positionen dar.

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Freke Over (v. l.), Dieter Groß und Krsten Tackmann bei der Diskussionsrunde auf dem Amtshof.

Quelle: Foto: Bark

Wittstock. Musik vom Trio „Klatschmohn“ und der Swingband „Retrospektiv“, Grillwürstchen, selbstgemachte Pizza und eine Hüpfburg für die Kinder: Der Wittstocker Amtshof war am Samstag beim Sommerfest der Partei „Die Linke“ wieder gut besucht. „Zum fünften Mal feiern wir schon auf diesem schönen Platz“, teilte das Parteimitglied Andrew Förster als Mitorganisator mit. Rund 150 Menschen waren seiner Schätzung nach am Samstagnachmittag gekommen, um zu schlemmen, sich zu amüsieren und über Politik ins Gespräch zu kommen. Das konnten sie zum einen persönlich mit der Landtagsabgeordneten Margitta Mächtig, der Bundestagsabgeordneten Kirsten Tackmann sowie zahlreichen Kommunalpolitikern der Partei, zum anderen waren Wortmeldungen bei der Diskussionsrunde zwischen Kirsten Tackmann und dem Linken-Bürgermeisterkandidaten für Rheinsberg, Freke Over erwünscht.

Es gab Infomaterial für Politikinteressierte und Besucher

Es gab Infomaterial für Politikinteressierte und Besucher.

Quelle: Christian Bark

Die Runde moderierte der Linken-Politiker Dieter Groß. Er befragte die Kandidaten unter anderem zu ihren Wahlzielen. In Sachen Kreisgebietsreform zeigte sich Kirsten Tackmann skeptisch, was die verwaltungstechnische Neuordnung angeht. „Wichtiger ist, dass wir vorab schon unsere Zusammenarbeit über Kreis- und Kommunalgrenzen hinaus vertiefen“, sagte sie. Freke Over zeigte sich da optimistischer. „Man muss den Realitäten ins Auges sehen“, sagte er. Allerdings kritisierte er, dass in Neuruppin bereits ein Verwaltungsneubau angestrebt werde, ohne Klarheit über die künftige Kreisstadt zu haben.

Die Kinder hatten Spaß auf der Hüpfburg

Die Kinder hatten Spaß auf der Hüpfburg.

Quelle: Christian Bark

Over forderte zudem für seine Kommune: „Etwas mehr Sozialismus darf es schon sein.“ Dazu gehöre ein kostenloses Essen für Schüler und Kitakinder sowie der Ausbau des öffentlichen Personenverkehrs – über Kreisgrenzen hinweg. Er setze sich auch für ein eigenes Budget für die Ortsteile ein. Einen besseren öffentlichen Personenverkehr forderte auch Kirsten Tackmann, satt Diskussionen über Elektroautos zu führen. Mit Blick auf das kostenlose Schulessen sah Kirsten Tackmann den Bund – nicht die Kommunen – in der Pflicht, die Finanzierung zu gewährleisten. Mehr Hilfe vom Bund erwarte sie auch für die Agrarbetriebe, die in diesem Jahr extrem unter Dumpingpreisen, Frühjahrskälte und Sommerregen zu leiden hätten.

Die Linken-Politiker betonten ihre Position gegen jegliche Form von Krieg. Kirsten Tackmann plädierte zudem für eine Einbeziehung Russlands in den Sicherheitsrat. Beide Politiker hoben den Kampf um die Freie Heide als Friedensprojekt hervor. „Wenn jemand sagt, man könne eh nichts ändern: Hier ist der Beweis, dass es funktionieren kann“, sagte Kerstin Tackmann.

Von Christian Bark

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