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Lkw-Brand sorgt für Stau auf der A 24

Immenser Schaden durch verkohltes Hinterrad Lkw-Brand sorgt für Stau auf der A 24

Das brennende Hinterrad eines Lasters hat auf der A24 bei Wittstock nicht nur einen langen Stau, sondern auch noch einen hohen Schaden verursacht. Knapp 100.000 Euro lautet die ernüchternde Schadensbilanz - obwohl die Feuerwehr mit 19 Mann den Brand schnell unter Kontrolle hatte. Ein Teil der teuren Ladung ist hin.

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Wittstock. Wegen eines brennenden Lkw kam es am Samstag zwischen 11.30 und 13.10 Uhr zu einem Stau auf der A 24 im Abschnitt zwischen Wittstock bis Kilometer 173,5. Zeitweilig waren die Fahrbahnen in Richtung Berlin sogar ganz gesperrt.

Bei einem Sattelzug mit einer Ladung Messingspäne in einem Schüttgutcontainer brannte fahrerseitig das Hinterrad der letzten Achse des Aufliegers. Das hatte der Fahrer zum Glück mitbekommen und sein Fahrzeug auf der Standspur angehalten. Geistesgegenwärtig wählte er sofort den Notruf und alarmierte die Wittstocker Feuerwehr sowie andere Einsatzkräfte . Der Fahrer hatte außerdem auch gleich den Auflieger von der Zugmaschine abgekuppelt und das Zugfahrzeug davor in sicherem Abstand abgestellt.

Im Container des Lasters zeigen sich Hitzeanzeichen. Die Kühlung konnte Schlimmeres verhindern.

Quelle: Diederich

Die Wittstocker Feuerwehr war sehr schnell mit 19 Feuerwehrleuten an der Einsatzstelle. Mit Wasser wurde der Rest vom brennenden Reifen gelöscht und die Bremsanlage sowie die gesamte Achse und die Containerunterseite abgekühlt. Bei der Ladungskontrolle waren bereits die Auswirkungen der starken Hitze erkennbar. Stadtbrandmeister Sven Scheer kontrollierte deshalb sicherheitshalber mit der Wärmebildkamera, dass die Abkühlung von außen auch wirklich ausreicht und keine Gefahr eines möglichen Metallbrandes mit einer extremen Hitzeentwicklung mehr bestand. Die Ladung Messingmetallspäne war zudem wertvoll und ist auf einen Wert von zirka 100000 Euro beziffert worden. Während der Löscharbeiten war eine kurzzeitige Vollsperrung der Autobahn in Richtung Berlin unvermeidlich. Das führte in kurzer Zeit zu einem schnell anwachsenden Stau. Nach dem Einsatz kam der Verkehr schnell wieder in Fluss. Die Feuerwehrleute rückten um 13.10 Uhr wieder ab. Personen wurden nicht verletzt.

Der Sattelauflieger musste anschließend von einem Fachmann begutachtet und der Schaden mit einem Komplettradwechsel behoben werden. Dadurch war weiterhin der Standstreifen blockiert.

Von Gerd-Peter Diederich

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