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Lkw-Fahrer im Visier der Polizei

Anwohner haben sich über Lärm beschwert Lkw-Fahrer im Visier der Polizei

In Rossow und in Schweinrich fühlen sich die Bewohner vom Lärm auf der Ortsdurchfahrt um ihre Ruhe gebracht – vor allem vom Lkw-Verkehr in den frühen Morgenstunden. Deshalb hatten sich die Wittstocker Polizisten beim Blitz-Marathon vor allem in diesen beiden Orten aufgestellt, um die Geschwindigkeiten zu überprüfen.

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Revierpolizist Jörg Rachow hielt in Rossow die Fahrzeuge an.

Quelle: Madlen Wirtz

Rossow. In beiden Wittstocker Ortsteilen haben sich Bürgerinitiativen gegründet, die sich für eine ruhigere Umgebung einsetzen. Innerhalb des bundesweit durchgeführten 24-Stunden-Blitz-Marathons hatten Dana Hefenbrock, die Leiterin des Wittstocker Polizeireviers, und der Revierpolizist Jörg Rachow am Donnerstag in diesen Orten Kontrollen vorgenommen. Fünf Geschwindigkeitsüberschreitungen waren in zwei Stunden am Vormittag die „Ausbeute“ in Schweinrich. „Der schnellste Fahrer war mit Tempo 52 im 30er-Bereich unterwegs“, sagte Dana Hefenbrock. Dann packten sie zusammen und waren über die Mittagszeit für weitere zwei Stunden in Rossow.

Wegen des Regens war es den Polizisten nicht möglich, das Lasergerät zu positionieren. „Der Laserstrahl wird von den Wassertropfen abgelenkt“, erklärte Revierpolizist Jörg Rachow. Das Wetter hatte die Polizisten jedoch nicht von einer Verkehrskontrolle bei den Lkw abgehalten. Wenngleich auch die Fahrzeuge auffallend langsam fuhren. „Der Blitzer-Marathon war ja überall angekündigt. Gut ist, dass so viele Autofahrer das auch wahrgenommen haben und sich an die Verkehrsvorschriften halten. Das ist es, was wir mit dem Tag erreichen wollen“, so Dana Hefenbrock.

Viele Unfälle würden sich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit sowie rücksichtslosen Verhaltens ereignen. Im Land Brandenburg gab es dieses Jahr in der Zeit von Januar bis August 3769 Verkehrsunfälle. In den Vergleichsmonaten des Vorjahres waren es 3227 Unfälle. Diese Zahl ist um 16,8 Prozent angestiegen. Die Anzahl der Verletzten hat sich von 1121 um 17,8 Prozent auf 1320 erhöht. Und 43 Menschen haben 2013 bereits ihr Leben auf der Straße verloren. Das sind 22,9 Prozent mehr als im Jahr davor.

Von Madlen Wirtz

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