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Ostprignitz-Ruppin Lob und Anerkennung für fleißige MAE-Helfer
Lokales Ostprignitz-Ruppin Lob und Anerkennung für fleißige MAE-Helfer
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18:08 12.12.2017
Ortsvorsteher Mathias Strauß (r.) dankte den beiden MAE-Kräften Karsten Solga (M.) und Gerd Kenzler vom Ostprignitz-Jugend-Verein für ihre gute Arbeit, die sie in diesem Jahr in und um Bork geleistet hatten. Quelle: André Reichel
Bork

Das Thermometer klettert dieser Tage kaum über Null Grad Celsius. Zudem wechseln sich ständig Schnee und Regen ab. Doch für Karsten Solga und Gerd Kenzler vom Ostprignitz-Jugend-Verein ist dies kein Grund, die Hände untätig in den Schoß zu legen.

Seit Mai diesen Jahres sind die beiden MAE-Kräfte unermüdlich damit beschäftigt, rund um Bork öffentliche Wege und Plätze in Schuss zu halten. Dafür dankte ihnen der Borker Ortsvorsteher Mathias Strauß Dienstagvormittag ausdrücklich und überreichte ihnen als Anerkennung einen Gutschein für ein Essen in der nahegelegenen Gaststätte am Kattenstieg-See. „Hier in Bork betrachtet jeder die Beiden als einen echten Glücksgriff“, sagte Mathias Strauß.

Herbststürme machten alles zunichte

Vom ersten Tag an bewiesen der Kyritzer Karsten Solga und Gerd Kenzler aus Drewen , dass sie fleißig und zuverlässig die ihnen anvertrauten Arbeiten erledigen. Den Anfang machten die Beiden mit einer Aufräumaktion am Borker Badestrand. „Wir hielten uns ran, denn bis zur Badesaison sollte alles in Ordnung sein“, sagte Gerd Kenzler. Ende Juni hatten sie ihr Ziel erreicht. „Die Badestelle ist seither auch bei Auswärtigen noch beliebter geworden“, berichtete der Ortsvorsteher. Ein weiterer Schwerpunkt lag den ganzen Sommer über für Karsten Solga und Gerd Kenzler in der Pflege des Wanderweges zwischen Bork und Drewen. Erstaunt waren die beiden MAE-Kräfte über den vielen Müll, den sie entlang dieser Strecke einsammelten. „Ein großer Container voll kam da schon zusammen“, erzählte Karsten Solga.

Kaum waren sie mit dem Wanderweg einmal durch, machten ihnen die beiden Herbststürme alles zunichte. „Überall liegen dort nun Äste und Bäume umher“, berichtet Karsten Solga. Bis jetzt sind er und sein Kollege damit beschäftigt, den Weg wieder für Spaziergänger in Ordnung zu bringen. Doch längst nicht nur am Seeufer hatten die Stürme schwere Schäden angerichtet. Überall im Dorf, darunter allein vier riesige Gewächse auf dem Friedhof, wurden Bäume entwurzelt. Vier Wochen lang haben der Ortsvorsteher, die beiden MAE-Kräfte und einige Einwohner gebraucht, um alles zu beräumen. Trotzdem schafften es die MAE-Leute, einen alten Weg zwischen dem Backhaus und dem Sportplatz gangbar zu machen und noch einige andere Arbeiten zu erledigen. Im April läuft die Maßnahme aus. Strauß hofft sehr, dass diese verlängert wird.

Von André Reichel

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