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Lösungssuche für das Kyritzer Kloster beginnt

Denkmalsanierung Lösungssuche für das Kyritzer Kloster beginnt

Per Bürgerentscheid wurden im November Bebauungspläne für das frühere Kloster in Kyritz gestoppt. Jetzt beginnt die Suche nach einer neuen Variante, das Areal zu sanieren. In Stadtverordnetenausschüssen, aber auch in einer speziellen Arbeitsgruppe soll sie gefunden werden. Jedoch fiel allein dazu schon die Entscheidung nicht leicht.

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Anlass aller Planungen ist der erhaltene, jedoch marode und dringend sanierungsbedürftige Klausurflügel.

Quelle: Matthias Anke

Kyritz. Eine sogenannte Steuerungsgruppe aus Vertretern der Bürgerinitiative „Rettet den Klostergarten“, der Stadtverwaltung, des Fördervereins für das Klosterviertel sowie den Vorsitzenden der Ausschüsse für Bauen und Wirtschaft soll sich in den nächsten Tagen treffen. Sie wird die weitere Lösungssuche für die Sanierung des maroden Klausurflügels samt Umfeldgestaltung anschieben. So vorbereitet findet an einem späteren Termin ein gemeinsamer öffentlicher Bau- und Wirtschaftsauschuss statt, innerhalb dessen eine Arbeitsgruppe aktiv wird. Es geht um verschiedene zu klärende Aspekte wie baurechtliche Fragen oder die Museumskonzeption.

Auf diesen Weg einigten sich die Kyritzer Stadtverordneten bei ihrer jüngsten Sitzung. Bis dahin aber war es kein leichter Gang: Die Debatte dazu erinnerte an die Auseinandersetzungen bis zum Bürgerentscheid im November, mit dem die Klosterplanung gestoppt wurde. Anlass war nun ein CDU-Antrag für besagte Arbeitsgruppe. Denn im Hauptausschuss hatten beide CDU-Vertreter noch die Entscheidung für den gemeinsamen Ausschuss zur Lösungssuche für das Kloster mitgetragen. Darauf wies Stadtverordnetenvorsteher Thomas Settgast (SPD) hin, dessen Parteikollege Peter Bittermann sich das Heft des Handelns von nur einer Arbeitsgruppe ebenso nicht aus der Hand nehmen lassen will. Als Stadtverordneter sehe er seine Aufgabe darin, „den Bürgerentscheid nicht nur zu akzeptieren, sondern auch zu reagieren“. Es gehe um „Ausschüsse mit den Bürgern“. Gegen eine Arbeitsgruppe darüber hinaus spreche nichts.

Adrian Krüger (Linke) wie auch anwesende BI-Vertreter sahen das anders. Tenor: „Die, die einst beschlossen, was die Mehrheit nicht wollte, sollen jetzt die Lösung erarbeiten?“ So kam es zu dem Kompromiss, beide Gremien einzurichten und zu verflechten.

Einen Höhepunkt erreichte die Versammlung, als Franz Conraths (Bündnisgrüne) in Reaktion einer der verbalen Schlagabtausche sagte: „Diese Angriffe führen dazu, dass ich mich aus der Kommunalpolitik zurückziehen werde.“ Conraths bot bereits im Vorfeld des Bürgerentscheids in einer Diskussionsrunde mit der Bürgerinitiative an, sein Mandat abzugeben.

Von Matthias Anke

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