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Luxusleben am Wasser in Neuruppin

Seetor-Residenz-Investoren luden zum Tag der offenen Tür Luxusleben am Wasser in Neuruppin

Die Hälfte der Wohnungen ist verkauft. Trotz stolzer Preise haben sich auch Neuruppiner eine Eigentumswohnung mit Wasserblick am Ruppiner See gesichert. Manche wollen im Alter dort einziehen, wenn der Partner nicht mehr lebt und das Eigenheim zu groß geworden ist. Andere haben kein Vertrauen in den Euro mehr und wollen ihr Geld in Sicherheit bringen.

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Daniel Schirrmeister wirbt fürs Wohneigentum.

Quelle: Christian Schmettow

Neuruppin. Aus den Lautsprechern Lounge-Musik und weichgespülter Jazz. Als wäre der Hafen schon in Betrieb, in dem jeder der 50 Bootsliegeplätze 20 000 Euro kostet. Als servierte der Kellner den Besitzern der 67 Eigentumswohnungen schon das Frühstück im Hafenrestaurant; als klingelte schon der Einkaufsservice und brächte die bestellten Waren vom Neuruppiner Wochenmarkt und das Brot vom Lieblingsbäcker vorbei. Im Prospekt der Seetor-Residenz liest es sich so, als müsse man sein Luxus-Penthouse am Ruppiner See überhaupt nur noch zum Segeltörn verlassen und um abends schick essen zu gehen.

Tag der offenen Tür. Die Hälfte der Eigentumswohnungen sind schon verkauft, doch das 152-Quadratmeter-Penthouse für 851 508 Euro ist noch zu haben. Etwa ein Dutzend Kaufinteressenten fand sich am Freitagnachmittag auf dem Grundstück zwischen Therme und Seedamm ein, dazu viele neugierige Neuruppiner aus der Nachbarschaft. „Wir wollen wissen, was mit unserer Heimat passiert“, sagt ein gemütlicher Herr. Zu sehen bekommt er bisher nur eine planierte Fläche und ein Modell des künftigen Luxusviertels. Im Hintergrund stehen noch die Backsteinbauten des alten Feuerlöschgerätewerkes. Es sind die letzten Gebäude, die noch daran erinnern, dass das Neuruppiner Seeufer einst von Industrie geprägt war. Auch diese Gebäude sollen nun verschwinden, sagt Daniel Schirrmeister, einer der vier Geschäftsführer der Gesellschaft Seetor Residenz Neuruppin. Man verhandele gerade mit dem Denkmalschutz über den Abriss. Ein Mann, der im Gaswerk gearbeitet hat, findet es nicht schade darum. Schon damals habe jede Geschossdecke ein Gefälle gehabt, weil das Bauwerk absackte. Auch Dagmar und Dieter Jahns aus der Nachbarschaft freuen sich, „dass die alten Gebäude endlich wegkommen.“ Die passten ja nicht mehr zu den Neubauten.

Manche tauschen ihr Eigenheim gegen die Luxus-Wohnung

Käufer sind auch da, aber sie halten sich im Hintergrund. Fürs Alter habe er sich die Wohnung gekauft, sagt einer aus Neuruppin. Dann wolle er nicht allein in einem großen Einfamilienhaus wohnen. Das werde verkauft und gegen die Wohnung am See getauscht.

„Da können Sie nichts falsch machen“, lobt Daniel Schirrmeister. Viele haben noch Fragen: Kann man mit dem Auto bis ans Haus fahren? Und was sagen die Eigentümer im Erdgeschoss dazu? Wie gut wird die Bausubstanz sein? Ist es bei einer Hitzewelle wie vor einer Woche im Penthouse noch erträglich? Ja, sagt Schirrmeister. Eine Dachbegrünung soll helfen.

Von Christian Schmettow

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