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MAZ-Schulreporter startet in Prignitz-Ruppin

Rekord beim 10. Medienprojekt MAZ-Schulreporter startet in Prignitz-Ruppin

Bei der Jubiläumsausgabe von MAZ-Schulreporter machen nicht unbedingt mehr Klassen oder Grundschulen mit als sonst, aber insgesamt so viele Schüler wie nie zuvor. So sind aufgrund offenbar größerer Klassenstärken für dieses 10. Medienprojekt der MAZ in der Prignitz und Ostprignitz-Ruppin 1121 Kinder angemeldet. Ihnen stehen nun spannende Wochen bevor.

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Kai Wulfes von der Sparkasse (l.), Lehrer und MAZ-Mitarbeiter bei der Auftaktveranstaltung.

Quelle: Beate Vogel

Neuruppin. Die Kameralinsen werden geputzt, Bleistifte geschärft, und überall liegt ganz bestimmt auch eine Menge Schreibpapier bereit. Denn in nicht mal mehr einem Monat startet „MAZ-Schulreporter 2016“. Es ist das mittlerweile 10. Medienprojekt der Märkischen Allgemeinen Zeitung für Grundschulen in der Region Prignitz-Ruppin. Und es verzeichnet einen Rekord: 1121 Kinder machen mit. Sie kommen aus 53 Klassen und 22 Schulen.

MAZ-Schulreporter mit Teilnehmerrekord

Für einen ersten Austausch trafen sich am Donnerstag die Lehrer einiger beteiligter Grundschulen aus den beiden Landkreisen Prignitz und Ostprignitz-Ruppin am Ufer des Ruppiner Sees in Neuruppin. Bei dieser Auftaktveranstaltung erfuhren sie von einer Expertin des projektbegleitenden Instituts Promedia Maassen, welche Möglichkeiten die Aktion bereithält. Dabei befanden sich unter den Lehrern auch viele bekannte Gesichter. Sie nahmen mit ihren Klassen schließlich schon in den Vorjahren teil.

Teilnehmer am Projekt Schulreporter

Im Verbreitungsgebiet der Regionalausgabe „MAZ Prignitz“ rund um Pritz­walk, Meyenburg, Putlitz, Perleberg und Wittenberge machen 306 Kinder aus 15 Klassen von sieben Schulen beim „Schulreporter 2016“ mit.

168 Schüler sind aus dem Bereich der „MAZ Wittstock“ rund um Wittstock, Heiligengrabe und Freyenstein dabei. Sie kommen aus neun Klassen dreier Grundschulen.

In Neuruppin beteiligen sich acht Schulen. Insgesamt sind es dort 443 Kinder aus 20 Klassen, die ab 11. April täglich die Zeitung ins Klassenzimmer geliefert bekommen. Sie arbeiten im Unterricht mit der Ausgabe „MAZ Neuruppin“, die auch die Bereiche Rheinsberg, Lindow, Walsleben und Fehrbellin umfasst.

Aus dem Kyritzer Altkreisgebiet sind bei dieser 10. Ausgabe des MAZ-Medienprojekts vier Grundschulen dabei. Die 204 Kinder kommen aus neun Klassen. Sie lesen die „MAZ Kyritz“, in der neben Kyritz selbst auch aus Neustadt, Wusterhausen und Gumtow berichtet wird.

Da alle Einrichtungen Online-Zugänge erhalten, können ganz neugierige Schulreporter natürlich in die Nachbarausgaben gucken und vergleichen.

Im nun bevorstehenden Projektzeitraum vom 11. April bis 10. Mai bekommt wieder jeder teilnehmende Grundschüler einen Monat lang täglich die Lokalausgabe der MAZ ins Klassenzimmer geliefert. Dann wird die Zeitung rundherum erforscht, und zwar nicht nur die druckfrischen Exemplare. Denn jede teilnehmende Schule erhält Zugriff auf das E-Paper, auf die elektronische Form der MAZ also. Somit können diesmal auch Klassen mitlesen, die nicht beim Projekt dabei sind. Zudem werden Lese-Ecken eingerichtet. Ziel ist es, den Spaß am Lesen zu fördern und die Zeitung als Info-Medium zu entdecken. Am Ende erhält jeder Schüler ein Lese-Diplom.

Die MAZ berichtet regelmäßig über das Projekt

Bis dahin wird die MAZ wird regelmäßig über das Projekt berichten. Dafür wünschen wir uns natürlich auch viele Beiträge von den Kindern selbst. Die können von Exkursionen handeln, vom Besuch eines Redakteurs in der Schulklasse oder auch vom ganz normalen Alltag in der eigenen Schule. Oder vom Besuch in einem der Redaktionsbüros in Kyritz, Pritzwalk oder Neuruppin. In Neuruppin ist es zudem möglich, einen Blick in die Schaltzentrale der MAZ zu werfen – den „Desk“. Es ist das Zentralbüro, von dem aus alle vier regionalen Ausgaben koordiniert und gestaltet werden.

Ermöglicht wird die Aktion erneut von Partnern aus der Wirtschaft. Diesmal sind es die Sparkasse Ostprignitz-Ruppin und die Sparkasse Prignitz. Sie bieten für die Schulreporter auch spannende Exkursionen und Projekte an.

Von Matthias Anke

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