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Märchenhafter Advent-Auftakt

Weihnachtsmarkt in Neuruppin Märchenhafter Advent-Auftakt

Die Neuruppiner genossen ihr erstes Adventswochenende trotz Schmuddelwetter. Sie pilgerten vom Schulplatz zur Altstadt, bastelten, kauften Geschenke und plauderten bei Glühwein oder in der Kaffeestube der Klosterkirche. Weihnachtsmarkt-Buden an verschiedenen Orten luden zum Bummel durch die Innenstadt ein.

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Rosemarie Acke lässt das Spinnrad im alten Fachwerkhaus surren. Hier lässt es sich am wärmenden Bullerofen gut stöbern.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Glockenklang und Lichterglanz – die Neuruppiner schwelgten am Wochenende in vorweihnachtlicher Stimmung, die sie sich auch vom Schmuddelwetter nicht verderben ließen. Vom Schulplatz bis in die Altstadt zog der Duft von Glühwein und Waffeln.

Unter der großen Tanne auf dem Schulplatz gab es Show, Zirkus und Artistik, auch die Jugendkunstschule war mit ihren Tanzvorführungen und einer Bastelstraße wie immer mit dabei. Der Weihnachtsmann und Bürgermeister Jens-Peter Golde, der den Stollen anschnitt, gehörten zu den prominentesten Gästen.

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Weihnachtsstollen und Marktstände auf dem Schulplatz, gemütliches Flair in der Siechenstraße und auf den kleinen Weihnachtsmärkten am Uphus und im Museumshof, ein Märchenwald im Klosterhof, Bastelstände und ein Adventskonzert in der Klosterkirche – an Adventsstimmung mangelte es in der Neuruppiner Altstadt nicht.

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Stände mit Handwerkskunst erwarteten die Besucher am Uphus, im Museumshof und auch vor und in der Klosterkirche. Egal ob grobe Metallskulpturen für ein Feuer im Garten oder feiner Silber- und Perlenschmuck – an diesem Wochenende war für jeden Geschmack etwas dabei.

Doch an einem Adventswochenende geht es schließlich nicht nur ums Kaufen. Selbst basteln ist angesagt und auch dafür gab es zahlreiche Möglichkeiten: Unter der Flamme eines Bunsenbrenners entstanden aus Glasstäben bunte Perlen, aus Tannengrün und gefalteten Sternen Adventsgestecke, und vor der Klosterkirche können grob ausgesägte Holzfiguren farblich aufgepeppt werden. Die Neuruppiner nehmen sich Zeit, sie kosten die Gemütlichkeit der vorweihnachtlichen Stimmung aus. Das Tempo wird gedrosselt, man trifft Freunde und bleibt für einen Schwatz bei Kaffee oder Glühwein schon mal länger stehen. Dicht gedrängt schieben sich die Menschen am Abend durch die kleine Siechengasse, in der neben dem Hof am Uphus auch alte Fachwerkhäuser zum Besuch einladen.

Altes Spielzeug lässt die Herzen höher schlagen

Altes Spielzeug, das sich dreht und eine Melodie spielt, erzgebirgische Schnitzkunst, bunt bemalte Kreisel aus einer anderen Zeit lassen auch an neuzeitlichen Adventstagen die Kinderaugen leuchten. Am Bullerofen sitzt die Oma und strickt. An den Scheiben drücken sich die Kinder die Nasen platt, nur langsam trauen sie sich hinein in den kleinen dunklen Flur des alten Hauses. Es ist ein wenig wie bei Hänsel und Gretel oder der alten Baba Jaga.

Märchenhaft geht es auch bei Marco Leppin im Klosterhof zu. Dort lädt er seit vielen Jahren Groß und Klein zu einem Spaziergang durch seinen Märchenwald ein. 23 Motive gibt es dort mittlerweile, so dass Eltern ihre liebe Not haben, den märchenhaften Platz mit ihren Kindern auch wieder zu verlassen.

Die Kantorei, der St.-Trinitates-Chor, die Juniorkantorei, der Posaunenchor und der Neuruppiner A-capella-Chor sorgten am Weihnachtsmarkt-Wochenende für stimmungsvolle Klänge.

Von Cornelia Felsch

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