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Märkischer Jugendchor feiert 50-jähriges Bestehen

Neuruppin Märkischer Jugendchor feiert 50-jähriges Bestehen

Gemeinsam singen, reisen und eine gute Zeit haben – das macht den Zusammenhalt des mittlerweile 50-jährigen Märkischen Jugendchores aus Neuruppin aus. In diesem Jahr schauen die Musiker auf ein halbes Jahrhundert zurück, in dem um die 500 Jugendlichen prägende Zeiten im Chor verbrachten. Zu diesem Anlass soll gefeiert werden – und natürlich gesungen.

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Ulrike Schubach ist seit zehn Jahren stolze Leiterin des Märkischen Jugendchores, der momentan aus 50 Sängerinnen und Sängern besteht. Das Foto zeigt den Chor bei einem Gemeinschaftskonzert mit dem Jugendkammerchor Versmold.

Quelle: Christina Koormann

Neuruppin. Wer zum Ende der siebten Klasse am Neuruppiner Schinkelgymnasium zu Ulrike Schubachs Vorsingen kommt und in den Chor aufgenommen wird, bekommt erst einmal Applaus. „Schön dass du es zu uns geschafft hast“, so begrüßen die singenden Kollegen des Märkischen Jugendchores ihre Neuzugänge.

Seit dessen Gründung haben über die Jahre rund 500 junge Menschen den Weg in den Chor gefunden und mit ihm eine prägende Zeit erlebt – bestehend aus vielen Proben, Konzerten, Feiern, Chorfahrten ins Ausland, Chorlagern, einer großen Leidenschaft für das gemeinsame Singen und einem sozialen Miteinander, das für viele bis über die Schulzeit hinaus als Freundschaft bestehen bleibt.

Für das diesjährige 50-jährige Bestehen des Märkischen Jugendchores haben sich die Leiterin Ulrike Schubach und ihr Chor viele besondere Konzerte und Aktionen überlegt, um dieses große Ereignis zu feiern.

„Der Chor ist Familie“

„Wir möchten über das Jahr verteilt mehrere Akzente setzen und damit die Vielfalt des Chores zeigen“, sagt Ulrike Schubach. So startete das Jahr 2017 im März mit der Aufnahme einer CD – nicht ganz passend zur Jahreszeit mit Weihnachtsliedern. „Weil zum Ende des Jahres viele Konzerte sind, haben wir die Aufnahmen ins Frühjahr verlegt und die CD mit 18 Titeln bei schönstem Vogelgezwitscher im Festsaal der Ruppiner Kliniken eingesungen“, erzählt Ulrike Schu­bach. Im Herbst möchte der Chor die CD präsentieren.

Nach einem Konzert mit dem Jugendkammerchor Versmold im Mai in der Neuruppiner Klosterkirche fuhren die Sänger auf Konzertreise nach Italien, wo sie drei Konzerte gaben.

„Der Chor ist Familie, ich möchte am Liebsten gar nicht mehr raus“, gesteht Maurice Ryba, der zusammen mit Alessa Bollack vor zwei Jahren die Aufgabe der Chorsprecher übernommen hat. „Wir haben viele Traditionen, die wir aufrechterhalten und die uns Spaß machen“, sagt Alessa.

Geburtstagssingen, die Faschingsfeier und Flursingen im Chorlager sind nur ein paar davon. „Es ist beeindruckend zu sehen, welche Entwicklung die Schüler im Chor machen“, sagt Ulrike Schubach. „Manche wachsen sogar über sich hinaus.“

Bei der Operngala, im Theater und beim Festkonzert dabei

Im Juni wirkt ein Ensemble des Chores am Theaterstück „Wunderland“ im Tempelgarten mit, wo außerdem am 2. Juli der gesamte Chor um 17 Uhr ein Konzert geben wird. Vom 6. bis 8. Juli beteiligt er sich in Zusammenarbeit mit der Rheinsberger Kammeroper an der Rheinsberger Operngala und präsentiert dort einen Auszug aus Donizettis „Der Liebestrank“.

Das große Festkonzert zum 50. Geburtstag ist für den 23. September geplant. „Wir hoffen, dass möglichst viele Aktive und Ehemalige dabei sein werden“, sagt Ulrike Schubach.

Um an gemeinsame Zeiten zu erinnern, sind alle Ehemaligen eingeladen, um 14 Uhr zu einer gemeinsamen Chorprobe zu kommen und fünf Titel aufzuwärmen, die nach einem Kaffeetrinken um 17 Uhr auf dem Festkonzert gesungen werden. Dort soll auch die Weihnachts-CD vorgestellt werden. „Es wird eine Festrede geben, wir wollen zusammen auf die 50 Jahre zurückblicken und darauf anstoßen“, sagt Ulrike Schubach.

Gegründet wurde der Chor 1967 von Hans-Peter Schurz, der ihn 38 Jahre lang geleitet hat. 2005 übernahm Lorenz Heimbrecht für zwei Jahre diese Aufgabe, bis 2007 Ulrike Schubach Chorleiterin wurde. Somit feiert die engagierte Lehrerin in diesem Jahr auch ihre persönlichen zehn Jahre mit dem Jugendchor. „Als Musiklehrerin ist es ein echtes Geschenk, den Chor leiten zu dürfen“, findet sie.

Von Christina Koormann

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